Bei RTL wird seit Februar 2026 wieder getanzt, was das Zeug hält, denn „Let’s Dance“ kehrte mit einer neuen Staffel zurück auf die Bildschirme. Die Übertragungen laufen laut Sendeplan immer freitags. Wie immer sind verschiedene prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Film, Musik, Sport und Unterhaltung dabei, die sich dem Wettbewerb stellen. Woche für Woche treten sie live an, lassen sich von der Jury beurteilen und müssen zugleich das Publikum überzeugen – ein Zusammenspiel, das traditionell über Verbleib oder Ausscheiden entscheidet.
Im Mittelpunkt steht erneut die Frage, wer tänzerisch am stärksten glänzen kann: technische Präzision, Ausdruckskraft und eine sichtbare Weiterentwicklung über die gesamte Staffel hinweg sind entscheidend, um realistische Chancen auf den Titel „Dancing Star 2026“zu haben.
Auch das bewährte Bewertungstrio bleibt unverändert: Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González nehmen wieder Platz am Jurypult und kommentieren die Auftritte mit Expertise, klaren Einschätzungen und ihrem jeweils eigenen Stil. Durch die Liveshows führen wie in den vergangenen Jahren Daniel Hartwich und Victoria Swarovski, die erneut als Moderations-Duo im Studio agieren.
Um den „Dancing Star 2026“ hatte sich auch Sonya Kraus beworben. Sie musste die Sendung bereits in Folge 1 verlassen. Hier kommt ein Porträt der vielseitigen Medien-Persönlichkeit.
„Let's Dance“ 2026: Sonya Kraus ist erfolgreiche Fernsehmoderatorin, Autorin, Schauspielerin und Model
Diesen Steckbrief hat uns der Sender geliefert:
- Name: Sonya Kraus
- Beruf: Fernsehmoderatorin
- Geboren am: 22. Juni 1973
- Geburtsort: Frankfurt am Main
- Größe: 177 cm
„Hurrah! Viele Jahre war ich busy mit Kind und Co. Endlich kann die Muddi mitmachen und tanzen bis die Hüfte knackst. Es gibt einfach nichts, das meine Füße lieber tun als tanzen. Mal schauen, ob das so bleibt, wenn sie von Blasen gebeutelt sind. Egal, da müssen sie durch!“ Mit dieser Aussage hat Sonya Kirch unseren Kollegen vom RTL-Presseteam einen ersten Einblick in ihre Erwartungen als Tanzschülerin vermittelt.
Ein ausführliches Interview und der Steckbrief bei RTL vermitteln uns alle wichtigen Fakten zu ihrem facettenreichen beruflichen Lebenslauf.
Sonya Kraus begann ihre berufliche Laufbahn nach dem Abitur 1992 zunächst als internationales Model. Sie arbeitete mehrere Jahre für verschiedene Agenturen im In- und Ausland, bevor sie Mitte der 1990er-Jahre den Schritt ins Fernsehen wagte. Ihren Durchbruch feierte sie 1998, als sie in der Kabel‑1‑Gameshow „Glücksrad“ die Assistentin von Frederic Meisner wurde und damit erstmals einem breiten Publikum bekannt wurde. Ab dem Jahr 2000 etablierte sie sich als feste Größe der deutschen TV‑Unterhaltung: Mit „talk talk talk“ erhielt sie ihre erste eigene Sendung auf ProSieben, die sie über viele Jahre prägte und die zu ihren bekanntesten Formaten zählt. 2003 folgte die Heimwerker‑ und Lifestyle‑Sendung „Do it yourself – SOS“, mit der sie den DIY‑Trend im deutschen Fernsehen maßgeblich mitgestaltete. Parallel dazu moderierte sie zahlreiche weitere Formate, darunter Event‑ und Reality‑Shows. Von 2004 bis 2014 führte sie durch das „TV total Turmspringen“, eines der erfolgreichsten ProSieben‑Events, und kehrt 2026 zu diesem Format zurück.
Seit 2017 gehört Sonya Kraus zum Moderationsteam des hr‑Boulevardmagazins „maintower“. 2023 übernahm sie erneut eine zentrale Rolle beim „Glücksrad“, diesmal als Moderatorin an der Seite von Thomas Hermanns auf RTL2.
Neben ihrer Fernseharbeit ist Kraus seit vielen Jahren als Autorin erfolgreich. Sie veröffentlichte mehrere Bestseller, darunter die Ratgeber „Baustelle Baby“, „Baustelle Body“ und weitere Titel aus ihrer populären „Baustellen“-Reihe. Ihre Bücher erreichten zusammen über eine halbe Million verkaufte Exemplare. Darüber hinaus arbeitete sie als Kolumnistin, unter anderem für das Magazin Emma, und veröffentlichte eine Fitness‑DVD mit dem Titel „Total Body Workout“. Auch im Bereich Schauspiel war sie aktiv: Von 2020 bis 2022 spielte sie in der Joyn‑Webserie „Das Internat“ die Hauptrolle der Internatsdirektorin Susanne Meyer‑Stäblein.
Für ihre Arbeit erhielt Sonya Kraus mehrere Auszeichnungen. 2006 wurde sie mit der Goldenen Romy als beliebteste Show‑ und Talkmasterin geehrt. 2019 stellte sie einen Guinness‑Weltrekord für eine 72‑stündige Talkshow‑Moderation auf. 2022 folgte der Katharina‑Zell‑Preis, der ihr für ihren offenen Umgang mit ihrer Brustkrebserkrankung und ihr Engagement für Aufklärung und Vorsorge verliehen wurde. Darüber hinaus engagiert sie sich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, unter anderem für Frauen‑Empowerment, gegen sexuelle Gewalt und als Botschafterin der Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART!“.
„Let's Dance“ 2026: Sonya Kraus musste nicht nur mit einer Brustkrebs-Erkrankung fertig werden
Ihre Kindheit war von schweren familiären Schicksalsschlägen überschattet: Als sie sechs Jahre alt war, starb ihr Bruder am plötzlichen Kindstod. Nur wenige Jahre später nahm sich ihr Vater das Leben, was die Familie erneut tief erschütterte. Trotz dieser frühen Verluste wuchs Kraus in einem stabilen Umfeld auf, das von ihrer Mutter geprägt wurde, und entwickelte früh eine große Disziplin und Zielstrebigkeit. Zehn Jahre lang tanzte sie Ballett, musste diesen Traum jedoch im Alter von 14 Jahren aufgrund ihrer Körpergröße aufgeben.
Seit 1997 lebt Sonya Kraus in einer festen Partnerschaft. Ihren Lebensgefährten Samy, einen Frankfurter Unternehmer, hält sie bewusst aus der Öffentlichkeit heraus und schützt ihr Privatleben konsequent vor medialer Aufmerksamkeit. Gemeinsam haben sie zwei Söhne, die 2010 und 2012 zur Welt kamen. Die Familie lebt zurückgezogen, und Kraus legt großen Wert darauf, ihren Kindern ein möglichst normales Aufwachsen fernab der Kameras zu ermöglichen.
Privat gilt Sonya Kraus als bodenständig, humorvoll und handwerklich geschickt. Sie ist leidenschaftliche Heimwerkerin und hat ihr eigenes Haus weitgehend selbst renoviert und umgebaut. Auch Fitness und ein aktiver Lebensstil spielen eine wichtige Rolle in ihrem Alltag. Zudem engagiert sie sich seit vielen Jahren im Tierschutz und setzt sich für verschiedene soziale Themen ein, insbesondere für Frauen‑Empowerment und Prävention gegen sexuelle Gewalt.
2021 wurde bei Sonya Kraus Brustkrebs diagnostiziert. Sie entschied sich für eine beidseitige Mastektomie und eine anschließende Chemotherapie. Ihren Umgang mit der Erkrankung beschreibt sie als bewusst offen, um anderen Frauen Mut zu machen und auf die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam zu machen. Nach erfolgreicher Behandlung gilt sie als krebsfrei und spricht öffentlich über ihre Erfahrungen, ohne dabei ihre Familie in den Fokus zu rücken.
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