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Untersberg und Schönjöchl: Wanderer bleiben im Schnee stecken - Retter bergen erschöpfte Bergsportler

Schlecht ausgerüstet und durchnässt

Wanderer bleiben im Schnee stecken: Retter bergen erschöpfte Bergsportler

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    Am Untersberg (Bild) mussten Bergretter eine erschöpfte Wanderin bergen.
    Am Untersberg (Bild) mussten Bergretter eine erschöpfte Wanderin bergen. Foto: Bergrettung Grödig

    Bei zwei Einsätzen am Karsamstag mussten Bergretter teils schlecht ausgerüsteten Wanderern in Österreich helfen.

    Erschöpfte Wanderin am Untersberg nahe Salzburg gerettet

    Eine junge Studentin wollte während ihres Osterurlaubs in Salzburg am Karsamstag auf den Untersberg wandern, teilt die Salzburger Bergrettung mit. Demnach blieb die Frau am Reitsteig unterhalb der sogenannten „Frauenwände“ auf rund 1.200 Metern Höhe durchnässt im Schnee stecken. Gegen 15.30 Uhr setzte sie einen Notruf ab.

    Sieben Bergrettungskräfte der Ortsstelle Grödig und das Team des Polizeihubschraubers Libelle rückten zum Einsatz aus - doch wegen des Nebels konnte das Hubschrauberteam die Frau nicht mit einem Tau bergen. Daraufhin fuhren Bergretter mit der Seilbahn auf den Untersberg, stiegen von der Bergstation (1.776 Meter Seehöhe) zunächst zu Fuß ab und seilten sich dann zu der in Bergnot geratenen Wanderin ab. 

    „Sie war unverletzt, aber sie sagte, dass ihr kalt sei. Wir versorgten sie mit trockener Kleidung und stiegen mit ihr bis unter die Nebelgrenze ab“, schildert Ortsstellen- und Einsatzleiter Alexander Schweiger. Dort konnte die Wanderin schließlich mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen werden. Der Einsatz endete für die Bergretter um 19.15 Uhr.

    Wanderer müssen nach Bergtour am Schönjöchl gerettet werden

    Nur wenige Stunden zuvor gerieten Wanderer am Plansee in Tirol in Bergnot: Drei Bergsportler (22 und 21 Jahre alt) brachen laut Tiroler Polizei von einem Parkplatz am Plansee zu einer Bergtour in Richtung Schönjöchl auf - als Aufstiegsroute wählten sie den „Zwerchenbergweg“.

    Wegen der Schneeverhältnisse kam die Gruppe nur langsam voran. Laut eigenen Angaben brachen die drei schlecht ausgerüsteten jungen Wanderer wiederholt bis zur Hüfte im Schnee ein. Nach zweieinhalb Stunden verloren sie den markierten Weg - stiegen aber weiter in steilem Gelände auf.

    Gegen 13:10 Uhr entschieden sich die drei Wanderer zum Abbruch der Tour, so die Polizei. Doch zu diesem Zeitpunkt befanden sie sich bereits in so steilem Gelände, dass ihnen weder ein sicherer Auf- noch Abstieg möglich erschien. Gegen 13.30 Uhr setzten sie einen Notruf ab. Ein Hubschrauber konnte die drei mit einem Tau bergen und ins Tal fliegen. Die drei jungen Männer blieben laut Polizei unverletzt.

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