„Als die Wellen kamen, rannten alle nur noch um ihr Leben.“ So beschrieb eine Urlauberin die Sekunden vor dem Unglück an der beliebten Naturbadestelle an der Westküste der spanischen Ferieninsel Teneriffa. „Die Wellen wurden plötzlich viel größer“, erzählte ein anderer Augenzeuge. „Ich sah, dass wir dort ganz schnell weg mussten. Wir hatten Todesangst“. Andere Badegäste, die das Unglück überlebten, berichteten: „Wir klammerten uns an die Felsen.” Blauer Himmel, angenehme Temperaturen um die 25 Grad: Das sommerliche Wetter auf den Kanaren hatte am Sonntagnachmittag viele Menschen zum berühmten Naturpool unterhalb der Klippenküste Los Gigantes gelockt. Die Behörden hatten zwar vor hohen Wellen an der Küste gewarnt, die Badestelle war sogar von der Polizei mit Signalbändern abgesperrt worden. Aber auch dies konnte die Besucher nicht abschrecken, die zum Baden gekommen waren und Urlaubsfotos von der Traumbucht schießen wollten.
Kanaren-Unglück
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