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Vorarlberg: Diese Neuheiten in den Skigebieten erwarten Wintersportler in der Saison 2025/26

Wintersport

Vorarlberg: Diese Neuheiten in den Skigebieten erwarten Wintersportler in der Saison 2025/26

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    Die Vorarlberger Skigebiete haben hohe Summen investiert, um sich auf die neue Saison vorzubereiten – etwa für größere Gondeln.
    Die Vorarlberger Skigebiete haben hohe Summen investiert, um sich auf die neue Saison vorzubereiten – etwa für größere Gondeln. Foto: Sina Ettmer, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Wintersportfreunde dürfen sich auf die Ski-Saison 2025/26 freuen: Die Skigebiete in Österreich haben in den vergangenen Monaten kräftig investiert und umfassende Modernisierungen umgesetzt. Besonders in der Vorarlberg-Region flossen hohe Summen in den Ausbau der Wintersportanlagen. Entsprechend hoch sind auch die Preise der Skigebiete. Die Neuerungen versprechen mehr Komfort und Sicherheit – bleiben aber nicht ohne Folgen für die Umwelt.

    Millionen-Investitionen: Was Wintersportler in der Saison 2025/26 erwartet

    Damit die Wintersportlerinnen und Wintersportler perfekte Bedingungen vorfinden, müssen die Skigebiete jedes Jahr enorme Anstrengungen unternehmen: Pisten werden neu präpariert, Lifte modernisiert und Beschneiungsanlagen ausgebaut.

    Ein Hotspot ist die Region Vorarlberg, eine der beliebtesten Destinationen im Alpenraum. Im vergangenen Jahr 2024 wurden hier laut dem Vorarlberg Radiodienst über 4,3 Millionen Gäste gezählt – ein Plus von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit dieser Andrang bewältigt werden kann, fließen gewaltige Summen in den Ausbau der Infrastruktur. Mehr als 120 Millionen Euro investieren die Betreiber für die kommende Saison 2025/26, wie die Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg gegenüber dem SWR bestätigt.

    Skigebiet Vorarlberg: Welche Neuheiten gibt es?

    In den Skigebieten Vorarlbergs hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Damit die steigende Zahl an Wintersportler auch in der kommenden Saison wieder perfekte Bedingungen vorfindet, wurden Millionenbeträge in Sicherheit, Technik und Komfort investiert. Doch wofür genau wurde die neunstellige Summe verwendet?

    Wie die Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg dem SWR verriet, flossen rund 50 Prozent der Investitionen in die Schneesicherheit und Pistenqualität. Die stark gestiegenen Besucherzahlen haben außerdem dazu geführt, dass die Pisten vielerorts erweitert wurden. So haben etwa die Bergbahnen Oberstdorf–Kleinwalsertal ihre Abfahrten deutlich erweitert, teils auf die doppelte Breite. Auch die Beschneiungsanlagen wurden umfassend modernisiert.

    In mehreren Regionen, darunter Damüls Mellau und das Brandnertal, entstanden laut Skiresort.de außerdem neue oder erweiterte Sesselbahnen und Gondeln, um dem Besucheransturm gerecht zu werden. In Damüls Mellau ersetzt nun ein moderner 6er-Sessellift die bisherige Zweierbahn – kürzere Warte- und Fahrtzeiten inklusive.

    Ein weiteres Großprojekt läuft in Lech am Arlberg: Hier soll die künstliche Beschneiung auf ein neues Niveau gehoben werden. Laut der Pressemitteilung der Lech Bergbahnen AG ist ein neuer Beschneiungssee geplant, der weite Teile des Skigebiets künftig zuverlässig mit technischem Schnee versorgen soll. „Schneesicherheit langfristig gewährleisten – mit Rücksicht auf Natur und Ressourcen“, so ist das Ziel des Skiresorts.

    Mehr Schnee, mehr Komfort – aber um welchen Preis?

    Während sich Skifahrerinnen und Skifahrer über modernisierte Anlagen und mehr Schneesicherheit freuen, schlagen Umweltschützer Alarm. So erklärte die Naturschutzanwältin Katharina Lins der Kronen Zeitung, dass der geplante Speichersee in Lech am Arlberg die Begrünung hoch gelegener Bergflächen gefährden könne. Auch die Umweltstiftung WWF warnt, dass die stetig wachsende Abhängigkeit von künstlicher Beschneiung langfristig mehr Energie und Wasser verbraucht.

    Immerhin setzen viele Betreiber inzwischen auf nachhaltigere Schneeerzeuger. Laut der Pressemitteilung der Lech Bergbahnen AG werden für das Resort am Arlberg 48 neue Schneekanonen von Herstellern wie SuperSnow und DemacLenko installiert. Diese sollen bis zu 30 Prozent weniger Energie benötigen als die bisherigen Modelle.

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