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Wandern in Tirol im Frühjahr: Das sind fünf der schönsten Touren

Wandern

Das sind 5 der schönsten Frühlingswanderungen in Tirol

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    Tirol bietet bereits im Frühjahr einige wunderschöne Wanderungen.
    Tirol bietet bereits im Frühjahr einige wunderschöne Wanderungen. Foto: imago/Rainer Mirau (Archiv)

    Wenn sich der Winter dem Ende neigt, wächst die Lust, wieder draußen unterwegs zu sein. Im österreichischen Tirol bieten sich dafür besonders im Frühling ideale Bedingungen: Während in höheren Lagen oft noch Schnee liegt, sind viele Wanderwege in tiefer gelegenen Regionen bereits gut begehbar.

    In diesen Lagen befinden sich abwechslungsreiche Touren durch schöne Landschaften mit neu erblühenden Blumen und klarer Bergluft – perfekte Voraussetzungen für einen gemütlichen Start in die Wandersaison. Unsere Redaktion stellt fünf unterschiedlich lange, schöne Frühlingswanderungen in Tirol vor.

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    1. Möserer See, Bergbauernhof und Friedensglocke

    Diese leichte Rundwanderung auf dem Seefelder Hochplateau vereint auf einer Recht kurzen Strecke Natur und Kultur. Auf 4,6 Kilometern und mit nur geringen Höhenunterschieden eignet sich die Tour besonders für Familien oder für einen ersten entspannten Frühlingsausflug.

    Vom Ausgangspunkt in Mösern (mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Haltestelle „Mösern Kirche“, mit dem Auto die Parkplätze P1 oder P2) führen Forst- und Waldwege sowie kurze Asphalt- und Schotterabschnitte durch abwechslungsreiche Landschaft - immer in Richtung Möserer See. Unterwegs kommt man an mehreren thematische Stationen vorbei. Ein kultureller Zwischenstopp ist beispielsweise ein über 300 Jahre alter Bergbauernhof. Außerdem liegt die Gföllkapelle am Weg.

    Ein Natur-Highlight ist der Möserer See, der ruhig im Wald liegt und besonders im Frühjahr einen schönen Platz für eine Pause darstellt. Er wird ein Mal umrundet. Das nächste Ziel und zugleich ein weiterer Höhepunkt der Tour ist die Friedensglocke Mösern. Mit mehr als 10.000 Kilogramm zählt sie zu den größten freistehenden Glocken im Alpenraum und ist weithin sichtbar über dem Inntal positioniert.

    Von dort aus geht es auf dem weiteren Weg zurück nach Mösern. Es handelt sich um eine Rundtour. Sie ist ganzjährig begehbar, bietet jedoch insbesondere im Frühling angenehme Bedingungen.

    Der Möserer See ist das Natur-Highlight der Route.
    Der Möserer See ist das Natur-Highlight der Route. Foto: imago/Volker Preußer (Archiv)

    Überblick:

    • Strecke: 4,6 Kilometer
    • Dauer: 1,5 Stunden
    • Einkehrmöglichkeiten: Kaiserhof, Restaurant Alt Mösern, Tiroler Stub‘m, Café Landhaus Schöpf, Gasthof Dorfkrug, Möserer Seestub‘n, 9ers Inntalerhof

    2. Pause am plätschernden Bach: Der Leutascher Achweg

    Ohne nennenswerte Höhenunterschiede für eine Genusswanderung durch das Tal von Unterleutasch, die sich ideal für einen entspannten Ausflug im Frühling eignet. Auf rund 9,5 Kilometern folgt der Weg größtenteils der Leutascher Ache und verläuft auf etwa 1100 Metern Seehöhe durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen und lichten Wäldern.

    Startpunkt ist bei der Weidachbrücke (Parkplatz P8, P10 oder P15 sowie die Bushaltestelle „Leutasch Weidach Zentrum“), von wo aus der Achweg entlang des Flusses Richtung Ahrn und weiter nach Burggraben führt. Das stetige Rauschen des Wassers begleitet die gesamte Strecke, Pausen am Ufer sind jederzeit möglich.

    Unterwegs passiert man unter anderem den Familienklettergarten Flämenwandl sowie einen kurzen Abschnitt auf der Straße bei Reindlau, bevor der Weg wieder direkt an die Ache zurückführt.

    Ziel der Tour ist Burggraben, wo sich Einkehrmöglichkeiten bieten. Der Rückweg erfolgt bequem mit dem Bus. Dank der einfachen Wegführung, der geringen Steigung und der guten Infrastruktur ist die Strecke auch für Familien und sogar mit Kinderwagen geeignet.

    Immer entlang der Leutascher Ache bietet sich ein schöner Ausblick auf die umliegenden Berge.
    Immer entlang der Leutascher Ache bietet sich ein schöner Ausblick auf die umliegenden Berge. Foto: IMAGO/Wirestock (Archiv)

    Überblick:

    • Strecke: 9,5 Kilometer
    • Dauer: 2,5 Stunden
    • Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Zur Mühle, Gasthaus Brücke, Alpencafé Hubertushof

    3. Baichlsteinrunde bei Stanzach mit Aussicht auf das Lechtal

    Etwa zehn Kilometer umfasst eine Rundwanderung bei Stanzach, die zu einem schönen Aussichtspunkt über dem Lech führt. Es ist eine erste entspannte Tour mit moderaten Anforderungen. Von Stanzach aus verläuft die Strecke zunächst entlang des Flusses, bevor eine Brücke überquert wird und der Anstieg in Richtung Baichlstein beginnt.

    Über einen breiten Fahrweg und später auf einem Forstweg wandert man in gleichmäßiger Steigung ein Mal um den Berg. Ein kurzer, etwas steilerer Abschnitt führt dann auf einem Wanderpfad zum Aussichtspunkt. Am Gipfel markiert eine Holztür einen besonderen Blickpunkt: Von hier eröffnet sich ein weiter Ausblick auf die Lechauen, den sogenannten Lechzopf, sowie in beide Richtungen des Tals.

    Der Rückweg führt über einen Höhenweg in Richtung Vorderhornbach und schließlich zurück nach Stanzach. Die Strecke verläuft auf einer Mischung aus Asphalt, Forstwegen und Wanderpfaden. Mit rund drei Stunden Gehzeit und knapp 300 Höhenmetern bleibt die Tour technisch einfach und ist auch für Familien gut geeignet, allerdings ohne Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges.

    Ein Blick auf den sogenannten Lechzopf eröffnet sich vom Aussichtspunkt Baichelstein aus.
    Ein Blick auf den sogenannten Lechzopf eröffnet sich vom Aussichtspunkt Baichelstein aus. Foto: IMAGO/Alexander Rochau (Archiv)

    Überblick:

    • Strecke: 10 Kilometer
    • Dauer: 3 Stunden

    4. Zwischen Inntal und Karwendelgebirge: Von Kranzach zur Walderalm

    Vom Gnadenwalder Plateau hinauf zur Walderalm führt eine mittelschwere Wanderroute. Sie bietet auf knapp zehn Kilometern schöne Landschaft und eine eindrucksvolle Aussicht. Ausgangspunkt ist St. Michael bei Gnadenwald, von wo aus der Weg stetig ansteigend in Richtung Karwendel verläuft.

    Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick ins Inntal, während sich zugleich die markanten Kalkwände des Karwendelgebirges immer näher zeigen. Das Ziel der Tour, die Walderalm auf rund 1500 Metern, bietet einen besonders schönen Blick auf die umliegenden Berge.

    Die Strecke umfasst rund 600 Höhenmeter und erfordert eine solide Grundkondition, bleibt technisch jedoch im moderaten Bereich. An der Walderalm besteht eine Einkehrmöglichkeit, bevor es auf demselben Weg zurück ins Tal geht.

    Von der Walderalm ist sowohl das Inntal als auch das Karwendelgebirge zu sehen.
    Von der Walderalm ist sowohl das Inntal als auch das Karwendelgebirge zu sehen. Foto: imago/Rainer Mirau (Archiv)

    Überblick:

    • Strecke: 9,9 Kilometer
    • Dauer: 4 Stunden
    • Einkehrmöglichkeiten: Walder Alm

    5. Vom See bis zum Gipfel: Wanderung auf die Voldöpper Spitze

    Diese ebenfalls mittelschwere Tour führt vom Reintaler See auf die Voldöpper Spitze. Mit rund 13 Kilometern und knapp 1000 Höhenmetern ist eine gute Kondition erforderlich, technisch bleibt die Tour jedoch im mittleren Schwierigkeitsbereich. Da die Gipfeltour auf der Südseite des Berges stattfindet, ist sie im Frühjahr schon ohne Probleme machbar. Es sollte jedoch ein Tag eingeplant werden (Wanderzeit 5 Stunden).

    Vom Ausgangspunkt am Reintaler See (Parkplatz West, Kramsach, Reintalersee) führt die Route zunächst über eine Forststraße, bevor der Weg stets in Richtung Gipfel ansteigt. Oben eröffnet sich ein weiter Rundumblick über das Inntal sowie auf das Rofangebirge und bis zu den Zillertaler Alpen.

    Der Abstieg erfolgt über die Heumösernalm und weiter zum Berglsteiner See, der als ruhiger Naturpunkt kurz vor Ende der Tour liegt. Zurück am Reintaler See bieten sich Einkehrmöglichkeiten, die sich entlang der Route überwiegend im Bereich der Seen befinden.

    Die Wanderung auf die Völdöpper Spitz beginnt bereits wunderschön - am Reintaler See.
    Die Wanderung auf die Völdöpper Spitz beginnt bereits wunderschön - am Reintaler See. Foto: IMAGO/Depositphotos (Archiv)

    Überblick:

    • Strecke: 13 Kilometer
    • Dauer: 5 Stunden
    • Einkehrmöglichkeiten: Berglsteiner See 712er Lounge, Genuss Schmied‘n am Stadler Hof, Restaurant Seerose, Fischerstube

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