Dies teilte das Justizministerium in Kiel mit. Wenig später schaltete der Betreiber Eon den Reaktor ab. Eine Unternehmenssprecherin betonte, das Ereignis habe sich im konventionellen, nicht im atomaren Teil des Kraftwerks ereignet und sei nicht meldepflichtig. Trotzdem habe man die Behörden informiert.
Zur Klärung der Ursache sollten Experten am Sonntagabend Gasproben aus den Transformatoren entnehmen und auswerten. Erst danach könne etwas zur Ursache des Vorfalls gesagt werden, hieß es aus dem Justizministerium.
Das AKW Brokdorf war erst am 20. Juli nach mehrwöchiger Jahresrevision wieder ans Netz gegangen. Bei dieser Revision hatte es laut Ministerium keine Auffälligkeiten gegeben. (dpa)