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Atomkraftwerk Fukushima: Verstrahltes Wasser gelangt noch immer ins Meer

Atomkraftwerk Fukushima

Verstrahltes Wasser gelangt noch immer ins Meer

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    Das Handout der japanischen Selbstverteidigungskräfte zeigt die Ruinen des havarierten AKW Fukushima von der Seeseite aus, aufgenommen am 31.03.2011. dpa
    Das Handout der japanischen Selbstverteidigungskräfte zeigt die Ruinen des havarierten AKW Fukushima von der Seeseite aus, aufgenommen am 31.03.2011. dpa

    Um die Reaktoren zu kühlen, leiten die Arbeiter in das von der Firma Tepco betriebene Kraftwerksgebäude Wasser. Doch dann wissen sie nicht, wo es hin soll. Vermutlich, so Behördenangaben, sind bereits 60.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser im Keller der Reaktorgebäude geflossen.

    Um mehr noch stärker verstrahltes Wasser zu speichern, lässt Tepco weiter Wasser aus den Reaktoren in den Pazifik. Bis Dienstag (Ortszeit) sollen laut Mitteilung der Nachrichtenagentur Kyodo etwa 3,4 Millionen Liter leicht belastetes Wasser in den Pazifik gelaufen sein, Tepco will 11,5 Millonen Liter ablassen. Parallel dazu läuft aus einem Leck weiter unkontrolliert versuchtes Wasser ins Meer. Es stammt vermutlich aus Reaktorblock 2, in dem die Brennstäbe teilweise geschmolzen waren. Im Meer vor Reaktor 2 wurde am Samstag eine Jod-Konzentration gemessen, die um das 7.5 Millionen-Fache über den zulässigen Grenzwerten liegen.

    Am Montag hatte Tepco damit begonnen, gezielt Wasser ins Meer zu pumpen. Regierungssprecher Yukio Edano verteidigte erneut die Aktion. Sie sei nötig, damit nicht stärker strahlendes Wasser ins Meer gelange. Das Abpumpen wird voraussichtlich bis zu diesem Wochenende dauern, teilte Tepco mit. dpa

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