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Bekennerschreiben: Gruppe "Morgenlicht": Bombendrohung gegen Roland Koch

Bekennerschreiben: Gruppe "Morgenlicht"

Bombendrohung gegen Roland Koch

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    Koch blitzt mit Hartz-IV-Vorstoß bei Koalition ab
    Koch blitzt mit Hartz-IV-Vorstoß bei Koalition ab Foto: DPA

    Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat nach seinen Äußerungen über arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger eine Bombendrohung erhalten. Regierungssprecher Dirk Metz bestätigte, dass eine Bombenattrappe an die Staatskanzlei in Wiesbaden geschickt worden sei.

    Das zugehörige Bekennerschreiben einer Gruppe "Morgenlicht" ging bei mehreren Medien ein.

    Die Rohrbombenattrappe sei ein Protest gegen Kochs Forderung nach einer Arbeitspflicht von Hartz-IV- Empfängern, hieß es in dem Brief.

    Die Absender warnten Koch, sollte er seine Äußerungen wiederholen, werde eine scharfe Bombe "im Umfeld ihrer Besitztümer" gezündet. Der Staatsschutz in Hessen hat Ermittlungen aufgenommen.

    Im vergangenen Herbst hatte sich die bis dahin unbekannte Bewegung "Morgenlicht" zu zwei Brandanschlägen auf Frankfurter Banken bekannt.

    "Das Landeskriminalamt hat die notwendigen Ermittlungen aufgenommen", erklärte Metz. Der Vorgang werde - wie in solchen Fällen üblich - absolut ernst genommen. dpa

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