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Corona-Impfstoff
15.09.2020

Suche nach Corona-Impfstoff: Bundesregierung fördert drei Firmen mit 750 Millionen Euro

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, informierte am Dienstagmittag über den Stand der Forschung nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus.
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Weltweit suchen Forscher nach Corona-Impfstoffen. Wie weit man in Deutschland ist, darüber informierten Gesundheitsminister Spahn und Forschungsministerin Karliczek am Mittag.

Wann in Deutschland der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen wird - darüber gehen die Schätzungen bislang noch weit auseinander. Zuletzt hatte es optimistische Stimmen gegeben, wonach ein Präparat des Unternehmens AstraZeneca aus britisch-schwedischer Forschung womöglich noch in diesem Jahr zulassungsfähig wird. In Russland war bereits im August der weltweit erste für eine breite Anwendung in der Bevölkerung zugelassen worden - trotz internationaler Bedenken.

Am Dienstagmittag berichteten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Berlin, wie es derzeit aus Sicht der Bundesregierung um einen Impfstoff bestellt ist. An der Pressekonferenz nahm auch der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, teil.

Corona-Impfstoff: Bundesregierung fördert drei Unternehmen mit 750 Millionen Euro

Wie Forschungsministerin Karliczek verkündete, stehen nun drei Unternehmen fest, die im Rahmen eines im Juni beschlossenen Sonderprogramms gefördert werden. Die Bundesregierung stellt dafür 750 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Unternehmen Biontech aus Mainz, das auf sogenannte mRNA-Impfstoffe spezialisiert ist, wird demnach mit 375 Millionen Euro gefördert. Zweiter Empfänger ist die Firma Curevac aus Tübingen, der 230 Millionen Euro zuteil werden sollen. Auch dieses Unternehmen entwickelt Impfstoffe, die auf der mRNA-Technologie basieren.

Mit einem dritten Unternehmen, IDT Biologika aus Dessau-Roßlau, sind Gespräche über eine Förderung derzeit noch nicht ganz abgeschlossen.

Karliczek rechnet mit Corona-Impfstoff erst im Jahr 2021

Die beiden kommerziellen deutschen Impfstoffprojekte des Biotech-Start-ups Curevac in Tübingen und Biontech in Mainz führen bereits seit Juni beziehungsweise April Probeimpfungen mit Menschen durch.

Mit der Förderung sollen die drei Unternehmen ihre Projekte breiter aufstellen und ihre Forschung schneller vorantreiben können, um Impfstoffe umfangreich und schnell zu testen. "Sicherheit hat an dieser Stelle oberste Priorität", betonte Karliczek. Nur sichere Impfstoffe werden von den Menschen akzeptiert, nur sichere Impfstoffe sollen deshalb zur Verfügung gestellt werden. "Ich hoffe, dass alle Staaten so vorgehen. Auch wenn die Welt auf einen Impfstoff wartet, werden wir kein Risiko eingehen", sagte die CDU-Ministerin.

Karliczek geht daher weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken, sagte sie. "Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen."

Corona-Impfstoff muss vor Zulassung drei Prüf-Phasen durchlaufen

Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss ein Impfstoff drei Prüf-Phasen durchlaufen, bevor dieser in Deutschland zugelassen werde. Er hofft, dass nach erfolgreicher Prüfung in dritter Phase nur "wenige Tage, maximal sehr wenige Wochen" vergehen, bis der Impfstoff in Arztpraxen vorhanden ist. Denkbar sei auch, Zentren einzurichten, in denen große Teile der Bevölkerung geimpft werden können. In absehbarer Zeit nach Zulassung sollen laut Spahn ausreichend Impfdosen "für alle" vorhanden sein. Zuvor müsse priorisiert werden, wer zuerst geimpft wird. Darunter fallen voraussichtlich neben Mitgliedern der Risikogruppe auch Menschen, die aufgrund ihrer Berufsgruppe einem höherem Risiko ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Ärzte und Pflegepersonal. Hierzu sei aber noch eine ethische Debatte notwendig.

Spahn betonte erneut, dass keine Impfpflicht gegen das Coronavirus eingeführt werden soll. "Es wird zu einer freiwilligen Impfung kommen", sagte er während der Pressekonferenz. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich in Deutschland demnach 55 bis 65 Prozent der Bürger impfen lassen. "Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel einer ausreichend hohen Impfquote freiwillig erreichen."

Nach Aussage von Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, hänge eine Zulassung vom Verlauf der Phase-3-Prüfung ab. Ein Impfstoff könne bis Ende des Jahres oder Anfang 2021 gefunden sein, gesichert sei dies aber nicht "Wir hoffen", sagte Cichutek. (mit dpa)

Die Pressekonferenz können Sie hier im Livestream verfolgen:

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