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Debakel um Flughafenbau: Fliegt nun der erste Chef?

Debakel um Flughafenbau

Fliegt nun der erste Chef?

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    Nach dem Desaster mit dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) personelle Konsequenzen nicht ausgeschlossen.
    Nach dem Desaster mit dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) personelle Konsequenzen nicht ausgeschlossen. Foto: dpa

    Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat personelle Konsequenzen nach dem Desaster mit dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg nicht ausgeschlossen. "Konsequenzen sind aber erst dann zu ziehen, wenn man weiß, wer schuld ist", sagte Platzeck am Montag in Potsdam. Am Mittwoch tage der Aufsichtsrat, dann werde darüber gesprochen.

    BER in Schönefeld: Chefplaner des Flughafens soll Posten räumen

    Nach Informationen des Tagespiegels soll der Chefplaner des Flughafens, Manfred Körtgen, seinen Posten räumen. Darüber wolle der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft am Mittwoch beraten. Das Vertrauen in Körtgen sei erschüttert, berichtete die Zeitung. Platzeck wollte sich dazu nicht äußern. "Die Schuld liegt aber nicht bei den tausenden Bauarbeitern", sagte er. "Sie liegt eine Ebene höher, bei Planung und Controlling."

    Platzeck wies darauf hin, dass es bei der Aufsichtsratssitzung um einen verlässlichen neuen Termin für die Eröffnung des Flughafens geht. "Der Flughafen muss beim neuen Termin funktionieren." Die für den 3. Juni vorgesehene Eröffnung war wegen Mängeln an der Steuerung der Brandschutzanlage des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld verschoben worden.  AZ, dpa

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