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Dominique Strauss-Kahn: Pressestimmen zur Affäre DSK

Dominique Strauss-Kahn

Pressestimmen zur Affäre DSK

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    Gute Nachrichten für Dominique Strauss-Kahn: Das Zimmermädchen, das den früheren IWF-Chef des Vergewaltigungsversuchs bezichtigt, soll Probleme mit der Wahrheit haben, meldet die «New York Times».
    Gute Nachrichten für Dominique Strauss-Kahn: Das Zimmermädchen, das den früheren IWF-Chef des Vergewaltigungsversuchs bezichtigt, soll Probleme mit der Wahrheit haben, meldet die «New York Times». Foto: afp

    Südwest Presse: "Der Ruf, ein notorischer Frauenheld zu sein, hat Strauss-Kahn bei seinen Landsleuten nie geschadet. Doch einem Spitzenpolitiker, der beim Anblick weiblicher Wesen alle Zurückhaltung fahren lässt, mögen selbst die lockeren Franzosen nicht unbedingt die Verantwortung für ihren Staat in die Hände legen."

    Focus Online: "In Frankreich entbrannte daraufhin eine Diskussion darüber, ob Strauss-Kahn wieder ins Rennen um eine mögliche Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten zurückkehrt. In zwei am Montag veröffentlichten Umfragen erklärte etwa die Hälfte der Befragten, Strauss-Kahn solle sich um die Kandidatur gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy bemühen. Die andere Hälfte ist der Meinung, seine politische Karriere sei beendet."

    Westfalen-Blatt: "Ganz so schnell funktioniert der Wandel Dominique Strauss-Kahns vom Täter zum Opfer nun doch nicht. Gerade schien für ihn der Vergewaltigungsvorwurf in New York entkräftet zu werden, da droht ihm neues Ungemach in seiner Heimat."

    Süddeutsche: "Nun, da das Vergewaltigungsverfahren der US-Justiz gegen Strauss-Kahn zusammenbrechen könnte, ist die Stunde der Verschwörungstheoretiker gekommen. Cui bono?, fragen sie. Wem nutzte der Skandal um Strauss-Kahn? Natürlich steckt in der Frage ein Fingerzeig auf Nicolas Sarkozy. DSK, wie Strauss-Kahn genannt wird, galt wegen seines Durchsetzungsvermögens und wirtschaftlichen Sachverstands, seiner Intelligenz und Popularität als gefährlichster Gegner des konservativen Präsidenten."

    Financial Times Deutschland: "Ein Wochenende lang träumten Teile der französischen Linken deshalb von einem Comeback. Es war ein Irrglaube, der die Schwäche oppositionellen Sozialisten offenbart. Und das nicht nur wegen der Vorwürfe aus dem Heimatland, die nun zu einer weiteren Anklage führen könnten: Eine französische Autorin wirft Strauss-Kahn vor, sie vor neun Jahren sexuell belästigt zu haben, und will ihn anzeigen. Unabhängig von den aktuellen Anschuldigungen stellt sich die Frage, warum Teile der Sozialisten immer noch an Strauss-Kahn hängen. Die Bilanz Sarkozys ist so dürftig und sein Image so angeschlagen, dass auch ein normal sterblicher Politiker mit gesundem Charisma und Sachverstand den Präsidenten schlagen kann. Die Sozialisten sollten aufhören zu hoffen und sich bald auf einen Kandidaten einigen. Nur dann haben sie eine Chance gegen Sarkozy."

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