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Libyscher Machthaber gesucht

29.08.2011

Gaddafis Frau und Kinder in Algerien eingereist

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Gaddafis Sohn Hannibal al-Gaddafi, seine Ehefrau Safiya al-Gaddafi sowie Tochter Aischa al-Gaddafi.

Gaddafi selbst ist nach wie vor verschwunden. Dafür tauchte seine Familie jetzt auf.

Seit Wochen wird nach dem libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi gesucht. Der Diktator scheint von der Bildfläche verschwunden zu sein. Doch jetzt gibt es Hinweise darauf, wo sich seine Familie aufhält. Wie die amtliche algerische Nachrichtenagentur APS berichtet, sind Gaddafis Familienangehörige im benachbarten Algerien eingetroffen. Unter Berufung auf das Außenministerium sei Gaddafis Familie am Montag nach Algerien eingereist.

Gaddafis Frau und Kinder in Algerien eingereist

 

 

 

Bei den Familienmitlgiedern handelt es sich um Gaddafis Frau, die Söhne Hannibal und Mohammed sowie die Tochter Aischa. Sollte die Nachricht von der Ausreise der Gaddafis nach Algerien der Wahrheit entsprechen, werde der Nationale Übergangsrat eine Auslieferung der Familie beantragen, sagte ein Berater des Ratsvorsitzenden Mustafa Abdul Dschalil.  Militärsprecher Ahmed Bani  sagte, er sei nicht überrascht, dass die Verwandten Gaddafis in  Algerien seien. Während des Aufstandes gegen den langjährigen  Machthaber hatten die Rebellen Algerien immer wieder beschuldigt, Gaddafi mit Söldnern zu versorgen.

In sechs gepanzerten Mercedes-Limousinen

 

 

 

Die amtliche ägyptische Nachrichtenagentur MENA hatte am Samstag unter Berufung auf mehrere Rebellen berichtet, dass sechs gepanzerte Mercedes-Limousinen im Südwesten Libyens die  Grenze nach Algerien überquert hätten. MENA hatte gemutmaßt, es könnten sich hochrangige  Mitglieder des Regimes in den Wagen befinden. Das algerische Außenministerium hatten  den Bericht aber dementiert.

Über den Aufenthaltsort Gaddafi gibt es weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa soll der flüchtige Diktator in Bani Walid 100 Kilometer südöstlich von Tripolis untergetaucht sein. Die Agentur meldete dies unter Berufung auf "diplomatische libysche Quellen". dapd/dpa/AZ

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