Das berichtete der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Ein Sprecher äußerte den Verdacht, der Hauptgesellschafter des Unternehmens wolle sich auf diesem Weg kostengünstig der Mehrheit der rund 1100 Mitarbeiter und seiner Betriebsschulden entledigen.
Wegen schwerer Hygienemängel ruht der Betrieb bei Müller-Brot seit Ende Januar. Ursprünglich war für heute eine umfangreiche Hygienekontrolle geplant. Danach sollte entschieden werden, ob die Backöfen wieder angeworfen werden dürfen. Der Fall Müller-Brot beschäftigte gestern auch den Landtag.
Unterdessen hat auch die wesentlich kleinere Bäckereikette Biendl und Weber in Donaustauf auf Anordnung des Landratsamtes Regensburg ihre Produktion einstellen müssen. Die Kontrolleure hätten am Dienstag Insekten und zwei tote Mäuse gefunden, erklärte der Leiter der Lebensmittelüberwachung, Pio Baur. Außerdem hätten sie Schimmel und Verkrustungen an Maschinen entdeckt. (AZ, dpa)