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Live-Interview
21.09.2021

Lindner macht Schlingerkurs von Laschet und Söder für Krise der Union verantwortlich

Blick in die Regie beim "Augsburger Allgemeine Live" mit FDP-Chef Christian Lindner.
Foto: Ulrich Wagner

Christian Lindner war am Montag bei "Augsburger Allgemeine Live" zu Gast. Dort sagte er: Die Union hätte mit Söder als Spitzenkandidat nicht besser dagestanden.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat einen finanzpolitischen Schlingerkurs von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder für die Krise der Union im Wahlkampf verantwortlich gemacht. Die Union habe mit sich widersprechenden Aussagen zu Steuerentlastungen und zur Schuldenbremse ihre innere Mitte verloren und würde auch mit Söder als Kanzlerkandidat nicht besser dastehen, sagte Lindner im Live-Interview. „Mit Markus Söder wäre es nur anders gewesen.“

Lindner kritisiert widersprüchliche Aussagen der Union zu Steuerentlastung und Schuldenbremse

Sowohl Söder als auch Laschet hätten Aussagen des eigenen Wahlprogramms widersprochen, das Steuerentlastungen und die Einhaltung der Schuldenbremse verspreche. „Aber Armin Laschet sagt Nein, Entlastung kann nicht kommen“, kritisierte Lindner. „Herr Söder sagt, die Schuldenbremse müssen wir uns noch mal genau in der Verfassung ansehen“, fügte er hinzu. Dies lehne die CDU ab. „Also wenn man in diesen Fragen so unklar ist und sich widersprechende Botschaften sendet, innerhalb von 14 Tagen, dass das eine und das Gegenteil davon behauptet, dann hat man die innere Mitte gegenwärtig nicht“, kritisierte der FDP Chef.

Linder warnte deshalb die Union zu wählen: „Ich schätze Armin Laschet persönlich und wir arbeiten fair und partnerschaftlich zusammen. Ich rate aber ab davon, CDU und CSU zu wählen, sondern ich rate dazu die FDP zu wählen.“

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