Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

Neuer Verteidigungsminister: Wer ist eigentlich Thomas de Maizière?

Neuer Verteidigungsminister

Wer ist eigentlich Thomas de Maizière?

  • |
  • |
  • |
    Neuer Verteidigungsminister: Thomas de Maiziere.
    Neuer Verteidigungsminister: Thomas de Maiziere. Foto: dpa

    Die Karriere des CDU-Politikers Thomas de Maizière begann 1983. Damals war er Mitarbeiter des Berliner Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker und später von Eberhard Diepgen. Thomas de Maizière arbeitete auch als Pressesprecher der Berliner CDU-Fraktion.

    1990 wurde er Berater der letzten DDR-Regierung unter Lothar de Maizère. Zudem war er bei der Ausarbeitung des Einigungsvertrages zwischen beiden deutschen Staaten aktiv. Nach den ersten Landtagswahlen in den ostdeutschen Ländern wurde Thomas de Maizière Staatssekretär im Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern und blieb es bis 1994. Zwischen 1994 und 1998 leitete er die Schweriner Staatskanzlei. Thomas de Maizière lebt mit seiner Familie in Dresden. Der verheiratete Politiker hat drei Kinder.

    2005 wurde Thomas de Maizière Kanzleramtschef

    Finanzminister, Justizminister und Innenminister in Sachsen - nach dieser Karriere wurde der CDU-Politiker2005  unter der Großen Koalition im Bund zum Kanzleramtschef berufen. Mit dem Wechsel zu Schwarz-Gelb 2009 wurde er Bundesinnenminister. Im vergangenen Jahr war er auch als Nachfolger von Bundesfinanzminister im Gespräch. Nun muss er sich als "Reformator" der Bundeswehr beweisen.

    Thomas de Maizière (CDU) gilt als Strippenzieher und als Stratege im Hintergrund. Spätestens seit seinem Wechsel an die Spitze des Bundesinnenministeriums 2009 hat er auch Erfahrungen mit schwierigen Reformen sammeln können - und mit Gegenwind. All diese Qualitäten wird er im neuen Job als 16. Verteidigungsminister der Bundesrepublik gebrauchen können. dpa/AZ

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden