Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russische Polizei nimmt Hunderte Teilnehmer bei Anti-Kriegs-Protesten fest
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Querdenker: Corona-Demonstrantin: "Fühle mich wie Sophie Scholl"

Querdenker
22.11.2020

Corona-Demonstrantin: "Fühle mich wie Sophie Scholl"

Demonstrationsteilnehmer der Initiative „Querdenken“ in Leipzig.
Foto: Sebastian Kahnert, dpa

Es herrscht Empörung über die Aussagen einer Frau bei Corona-Protesten. Es ist nicht das erste Mal, dass Corona-Demonstranten Vergleiche zur NS-Diktatur heranziehen.

Am Ende reicht es sogar dem Sicherheitsmann. Er geht zur Bühne und reicht der jungen Frau, die dort gerade zu den Querdenken-Demonstranten spricht, seine orangefarbene Weste. „Für so einen Schwachsinn mach ich doch keinen Ordner mehr“, ruft er empört und fasst sich an den Kopf. „Das ist Verharmlosung des Holocaust.“ Verdutzt bleibt die Rednerin zurück.

Foto: dpa

Eben hatte sie noch mit pathetischen Worten zum Widerstand gegen die Corona-Politik der Bundesregierung aufgerufen. „Hallo ich bin Jana aus Kassel und ich fühle mich wie Sophie Scholl“, liest die junge Frau auf der Demo in Hannover von ihrem Blatt ab. Man hört vereinzelt Applaus. Wie die NS-Widerstandskämpferin, die ihren Protest gegen die Hitler-Diktatur mit dem Leben bezahlen musste, sehe auch sie sich aktiv im Widerstand.

Das Video der Szene wurde im Internet inzwischen tausendfach kommentiert – und löst nicht nur dort scharfe Kritik aus. „Wer sich heute mit Sophie Scholl oder Anne Frank vergleicht, verhöhnt den Mut, den es brauchte, Haltung gegen Nazis zu zeigen“, schrieb Bundesaußenminister Heiko Maas auf Twitter. „Nichts verbindet Corona-Proteste mit Widerstandskämpfer*Innen. Nichts!“

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Twitter International Company Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Die Maske als Judenstern?

Es ist indes nicht das erste Mal, dass die Corona-Demonstranten Vergleiche zur NS-Diktatur als Rechtfertigung für den eigenen Protest heranziehen – und sich so als Opfer eines vermeintlich übergriffigen Staates inszenieren, gegen den sie mutig kämpfen. Erst in der vergangenen Woche bezeichneten Demonstranten die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes als Neuauflage des sogenannten Ermächtigungsgesetzes, mit dem die Nazis im Jahr 1933 ihren Weg in die Diktatur ebneten.

Ein anderes Mal verglich die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe die Maskenpflicht mit der Pflicht von Juden, während der NS-Zeit einen gelben Stern zu tragen. Immer wieder sind auf den Demonstrationen zudem Menschen mit einem Stern mit der Aufschrift „ungeimpft“ am Revers zu sehen. Bei einer Demo in Karlsruhe sagte eine Elfjährige, sie fühle sich wie das jüdische Mädchen Anne Frank im Zweiten Weltkrieg, weil sie heimlich habe Geburtstag feiern müssen. Der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Michael Blume, sprach von einer „neuen Eskalation“.

Lesen Sie dazu auch:

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

22.11.2020

Leider meinen die das wirklich so. Wer Kritik (die teilweise durchaus berechtigt ist) oder Zweifel über den Sinn einzelner Massnahmen hat, der sollte sich von den Querdenkern fern halten. Diese Rattenfänger bestehen aus einem grossen Teil aus Verschwörungstheoretikern, Rechtsradikalen und Geschäftemachern. Sieht man u.a. an den Plakaten, Flaggen und Symbolen die dort immer wieder auftauchen.

Permalink