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USA: Strauss-Kahn auf Gefängnisinsel in Haft

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Strauss-Kahn auf Gefängnisinsel in Haft

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    Auf der Gefängnisinsel Rikers Island in New Yorks East River sitzen 14000 Häftlinge ein. Eine lange Straßenbrücke führt auf den riesigen Justizkomplex gegenüber des La-Guardia-Flughafens. Strauss-Kahn sitzt dort in einer Einzelzelle ein.
    Auf der Gefängnisinsel Rikers Island in New Yorks East River sitzen 14000 Häftlinge ein. Eine lange Straßenbrücke führt auf den riesigen Justizkomplex gegenüber des La-Guardia-Flughafens. Strauss-Kahn sitzt dort in einer Einzelzelle ein. Foto: Foto: Google Earth

    Washington Angesichts der Vorwürfe zu erzwungenem Sex mit einer Hotelangestellten verliert der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, an Rückhalt. Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter legte dem 62-Jährigen den Rücktritt nahe. Auch die spanische Finanzministerin Elena Salgado sagte, die Vorwürfe seien von „außergewöhnlicher Schwere“. Die Washington Post zitierte einen IWF-Vertreter mit den Worten: „Er ist erledigt.“

    Strauss-Kahn wurde gestern auf die New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island gebracht. In dem riesigen Gefängnis-Komplex aus den dreißiger Jahren, eine der größten Haftanstalten der Welt, sitzt der 62-Jährige in einer Einzelzelle ohne Kontakt zu anderen Häftlingen. Die nächste Anhörung soll am kommenden Freitag stattfinden.

    In amerikanischen und französischen Medien wurde unterdessen ausgiebig über die mögliche Verteidigungsstrategie spekuliert, welche die Anwälte bei der Anhörung der Grand Jury präsentieren. Großes Echo löste dabei ein Bericht der amerikanischen Boulevardzeitung New York Post aus, wonach Strauss-Kahn womöglich nicht länger abstreiten soll, mit der Frau Kontakt gehabt zu haben. Das Blatt zitierte eine angebliche Quelle aus dem Umfeld von Strauss-Kahns Anwälten, wonach es möglich erscheine, dass das mutmaßliche Opfer mit dem Sex einverstanden gewesen sei.

    Die Anklage beruft sich auf eine rechtsmedizinische Untersuchung des mutmaßlichen Opfers, die auf einen sexuellen Übergriff hindeute. Der US-Sender Fox News berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, dass die Spurensicherung in dem Hotelzimmer neben Gen-Material auch Blut auf den Bettlaken gefunden hätte. (mit afp, dpa)"Politik und Die Dritte Seite

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