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Corona-Pandemie

24.02.2021

Ursula von der Leyen mahnt Verhältnismäßigkeit bei Corona-Grenzkontrollen an

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerte sich zu den Grenzkontrollen.
Bild: Johanna Geron, dpa

Exklusiv Sie hält pauschale Grenzschließungen für problematisch. Die CDU-Politikerin warnt vor einem Lahmlegen der sozialen Infrastruktur.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die deutsche Bundesregierung zur Verhältnismäßigkeit bei den verschärften Corona-Grenzkontrollen ermahnt. „Pauschale Grenzschließungen sind problematisch“, sagte die CDU-Politikerin unserer Redaktion. „Sie treffen jeden und legen im schlimmsten Fall die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes still, weil – wie in Luxemburg – die Mitarbeiter des Gesundheitssystems nicht mehr zur Arbeit fahren können“, warnte die EU-Kommissionschefin.

„Deswegen ist es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingeführt hat“, fügt sie hinzu. „Es ist richtig und grundsätzlich zulässig, dass Deutschland und andere gezielt dort eingreifen, wo das Virus gestoppt werden muss“, erklärte von der Leyen. Reisebeschränkungen seien zielgenauer als Grenzschließungen, auch sie sollten „verhältnismäßig sein und vorher angekündigt werden“, betonte die Kommissionspräsidentin.

Lesen Sie dazu auch das ganze Interview mit Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen: "Ich kann den Frust der Menschen nachvollziehen"

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