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Vorwurf der Vergewaltigung: Strauss-Kahn: Überwachung wegen Selbstmordgefahr

Vorwurf der Vergewaltigung

Strauss-Kahn: Überwachung wegen Selbstmordgefahr

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    IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn (2.v.r.) ist in das berüchtigte US-Gefängnis Rikers Island gebracht worden. dpa
    IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn (2.v.r.) ist in das berüchtigte US-Gefängnis Rikers Island gebracht worden. dpa

    Der wegen des Vorwurfs der versuchten  Vergewaltigung inhaftierte Chef des Internationalen Währungsfonds,  Dominique Strauss-Kahn, ist einem Medienbericht zufolge unter  besondere Überwachung zur Verhinderung eines Selbstmords gestellt  worden.

    Wie der US-Fernsehsender NBC am Dienstag (Ortszeit) auf  seiner Internetseite unter Berufung auf mit dem Fall Vertraute  berichtete, ordnete die Verwaltung der Haftanstalt auf der  Gefängnisinsel Rikers Island in New York die Maßnahme auf Anraten  von Ärzten an. Demnach wird die Zelle Strauss-Kahns alle 15 bis 30  Minuten in Augenschein genommen. Der Inhaftierte trage  Gefängniskleidung und Schuhe ohne Schnürsenkel.

    Ein Sprecher der New Yorker Strafvollzugsverwaltung teilte der  Nachrichtenagentur AFP auf Anfrage mit, "jeder Gefangene" werde  daraufhin untersucht, "ob er sich oder Anderen etwas antun könnte".  Informationen über den Gesundheitszustand von Inhaftierten würden  jedoch "vertraulich" behandelt.

    Der Anwalt des mutmaßlichen Opfers, Jeff Shapiro, sagte im  US-Fernsehsender CNN, seine Mandantin stehe unter  "außerordentlichem" Schock. Seit dem Vorfall habe sie weder nach  Hause noch zur Arbeit gehen können. Der Währungsfonds teilte mit,  seit Strauss-Kahns Festnahme keinen Kontakt zu ihm zu haben.

    Strauss-Kahn soll am Samstag in einem New Yorker Hotel ein  Zimmermädchen sexuell angegriffen und zum Oralsex gezwungen haben.  Eine Haftrichterin lehnte am Montag eine Entlassung auf Kaution ab.  Eine sogenannte Grand Jury muss nun bis Freitag über eine formelle  Anklage des 62-Jährigen entscheiden. afp

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