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Corona-Pandemie
22.12.2021

So ist die Corona-Lage in anderen Ländern

Auch in Großbritannien steigen die Corona-Zahlen - doch vor Weihnachten wird es keinen strengen Lockdown geben.
Foto: Frank Augstein, dpa

Plus In den Niederlanden ist die Stimmung schlecht, den Dänen gehen die Tests aus und ausgerechnet Südafrika wird zum Hoffnungsschimmer – ein Blick in die Welt.

Frustrierte Niederländer: Er könne regelrecht hören, wie das ganze Land aufstöhne, meinte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am vergangenen Wochenende, als er abermals einen harten Lockdown zu Weihnachten verkündete. Das dürfte noch eine Untertreibung gewesen sein. Die Holländer reagierten nicht nur überrascht auf die Bekanntgabe – die Zahl der Neuinfektionen war zuletzt zurückgegangen, aber laut Rutte sei man aufgrund der extrem schnellen Verbreitung der Omikron-Variante zu diesen harten Maßnahmen gezwungen. Die Menschen waren vor allem frustriert angesichts des Déjà-vus, das sie gerade erleben.

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22.12.2021

Und plötzlich sind die Vorzeigeländer in Sachen Impfquote, die bei uns bis vor ein paar wochen noch als Motivatoren herhalten mussten, gar nicht mehr so interessant. Es war klar, dass auch in Spanien oder Portugal die Infektionszahlen bzw. Testpositivzahlen wieder steigen werden. Interessant bliebt aber, ob sich die Zahlen in Abhängigkeit von der Impfqoute auch bei den Hospitalisierung oder den Todesfällen auswirken. Da sind aber internationale Vergleiche schwierig, weil diese Daten teilweise nicht einheitlich erfasst werden.

Im OECD-Vergleich hat Deutschland derzeit bereits die stärksten Maßnahmen (siehe Stringency Index unter Our World in Data), gefolgt von Griechenland und Italien. Die schwächsten Maßnahmen hat derzeit immer noch Schweden. Wenn man also sagt, dass die Maßnahmen in Schweden verschärft werden, dann sind diese im Vergleich zu Deutschland und vielen anderen Ländern immer noch milde. Die Übersterblichkeit in Schweden war 2020 altersadjustiert mit 1,5 % halb so hoch wie in Deutschland (und 7 mal so niedrig wie in England). Natürlich hat auch Schweden seine Fehler gemacht (in der ersten Welle), aber insgesamt hatte es das Land durch wenige und gleichzeitig gesellschaftsfreundlichere (d. h. wichtig war nicht nur Gesundheit, sondern auch der gesellschaftliche Zusammenhalt und v. a. Kinder und Bildung) Maßnahmen geschafft, überwiegend gut durch die Pandemie zu kommen. Entsprechend ist das bisherige Framing hinsichtlich Schweden immer schwieriger geworden, so dass nun auch die deutsche Presse genauer hinschaut, z. B. https://taz.de/Schwedens-Coronastrategie/!5814655/

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