„Heute ist es mal richtig ruhig hier“, sagt Kim So-yeon und deutet zur vollgesteckten Pinnwand im Eingangsbereich. „Sie sind jetzt alle draußen und protestieren.“ Rund 20 Arbeiterinnen und Arbeiter haben die letzten Tage hier übernachtet, in der Quasi-Zentrale des nationalen Klassenkampfs, um die nächste große Demonstration zu organisieren. Und die Frau legt gleich nach: „Bei einem Subunternehmen des Konzerns Daewoo Shipbuilding wurden einfach so die Löhne um 30 Prozent gekürzt, obwohl deren Geschäft gut läuft. Das können wir uns nicht gefallen lassen! Sonst geht es nur so weiter.“
Corona-Pandemie