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Deutschlandticket bis 2030 finanziert: Was es künftig kostet

Kommentar

Das Deutschlandticket ist ein echter Gewinn

Michael Stifter
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    Unterwegs mit Bus und Bahn: Rund 14 Millionen Menschen nutzen bereits das Deutschlandticket.
    Unterwegs mit Bus und Bahn: Rund 14 Millionen Menschen nutzen bereits das Deutschlandticket. Foto: Christoph Soeder, dpa

    Die vor einem Jahr geplatzte Ampel-Koalition hat nicht allzu viele Meilensteine hinterlassen. Zu den echten Erfolgen der Regierung von SPD, Grünen und FDP gehört aber definitiv das Deutschlandticket. Nach Jahrzehnten des Blockierens war es ein großer Wurf, dass es endlich einen Fahrschein für alles gibt. Nicht nur für die Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch für die Umwelt.

    Rund 14 Millionen Menschen haben sich das Deutschlandticket schon geholt, viele lassen das Auto seitdem öfter oder sogar ganz stehen. Es ist eine gute Nachricht, dass Bund und Länder die Finanzierung nicht wieder nur für ein paar Monate, sondern gleich bis 2030 gesichert haben.

    Mit 63 Euro ist das Deutschlandticket immer noch günstig

    Ja, die drei Milliarden Euro, die jährlich zugeschossen werden müssen, um den Preis halbwegs stabil zu halten, sind in Zeiten leerer Haushaltskassen nicht ohne. Aber es ist gut investiertes Geld. Dass es für die Kunden ab Januar ein paar Euro teurer wird, ist zu verschmerzen. 63 Euro sind immer noch günstig. Und: Viele nutzen das Angebot ja nicht nur wegen des guten Preises, sondern auch, weil sie endlich nicht mehr ständig nach Tarifen oder dem nächsten Kassenautomaten suchen müssen.

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