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  3. Energie: Deutschland produziert so viel Ökostrom wie nie zuvor

Energie
09.06.2024

Deutschland produziert so viel Ökostrom wie nie zuvor

Den ersten Platz holt bei der Stromerzeugung die Windkraft. Sie ist derzeit die wichtigste Energiequelle.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Der Anteil an erneuerbaren Energien stieg im ersten Quartal auf fast 60 Prozent. Windkraft ist weiterhin der wichtigste Energieträger, doch auch Kohle hat nach wie vor einen erheblichen Anteil.

Die Energiewende ist auf einem guten Weg, denn der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland steigt. Das zeigt ein Rekordwert, den das Statistische Bundesamt in dieser Woche mitteilte. So seien fast 60 Prozent des im ersten Quartal des Jahres erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien. Seit 2018 – dem Beginn der Erhebung – machten Wind, Wasser, Fotovoltaik und Biogas noch nie so einen großen Ökostrom-Anteil aus. 

Das sind positive Nachrichten, denn nach und nach soll die Energieversorgung Deutschlands klimaverträglicher werden. Mit der Energiewende strebt die Bundesregierung an, bis 2030 mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien zu decken. Das Energiesystem wird also immer weiter umgebaut – auch, um unabhängig von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdgas und Erdöl zu sein.

Windkraft ist die wichtigste Energiequelle in Deutschland

Den ersten Platz holt bei der Stromerzeugung die Windkraft. Sie ist derzeit die wichtigste Energiequelle. Das war übrigens auch im gesamten Jahr 2023 schon so. Fast 40 Prozent soll der aus Windkraft erzeugte Strom in den ersten drei Monaten des Jahres laut dem Statistischen Bundesamt ausgemacht haben. 

Auf dem zweiten Platz liegt die Kohle, sie erzeugt fast ein weiteres Viertel des Stroms. Doch es sei erkennbar, dass die Stromproduktion durch Kohle deutlich zurückgeht. Zieht man den Vergleich zum ersten Quartal 2023, so sank die Einspeisung des Stroms aus Kohle beinahe um ein Drittel. Dies sei auch der Hauptgrund dafür gewesen, dass konventionelle Energieträger wie Kohle und Erdgas insgesamt eine geringere Rolle spielten. 

Rückblickend konnte im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms durch erneuerbare Energien gedeckt werden, teilt das Statistische Bundesamt mit. Noch mehr Ökostrom wurde 2023 erzeugt, nämlich 56 Prozent.

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Allerdings wurden zwischen Januar und März 2024 in Deutschland 7,5 Prozent weniger Strom produziert und ins Stromnetz eingespeist als noch im ersten Quartal 2023 – nämlich rund 120 Milliarden Kilowattstunden.

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09.06.2024

Statt 4 % bald 60 % Strom aus Erneuerbaren Energien

Die Stromkonzerne wollten die Energiewende verhindern und haben 1993 in großen Anzei-gen behauptet: „Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unse-res Strombedarfs decken.“ Dieses Jahr werden wir voraussichtlich schon an der 60%-Marke kratzen.
https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&share=ren_share_total&legendItems=10

Das haben Umweltschützerinnen, weitblickende Unternehmer, Forscherinnen und einige Politiker erreicht.

Jetzt sollten wir unser Stromsystem mit mehr Markt wirtschaftlicher machen.

Bisher haben wir in Deutschland im Großhandel, wo sich die Stromverkäufer eindecken, die Strompreise nur zeitlich flexibilisiert. Wenn viel Solar- und Windstrom die Preise drücken, können Großhändler und Großverbraucher günstig kaufen. Wer dann flexibel seine Anlagen (Kühlhäuser, Metallschmelzen, Elektrolysen, Batteriespeicher, …) betreibt, spart Geld und schont die Umwelt.

Wir müssen auch räumlich die Strompreise flexibilisieren. Der Transport des Stroms und der Ausgleich von Über- oder Unterangebot kosten Strom und Geld (Redispatchkosten, die auf die Netzentgelte umgelegt werden). Wenn dort, wo viel Solar- und Windstrom billig erzeugt wird, wie in Schleswig-Holstein, in Niedersachsen, in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, dann die Strompreise ein paar Cent je Kilowattstunde günstiger sind, werden auch Investitionen für stromintensive Industrien (Batteriefabriken, Chipfabriken, Rechen-zentren,…) bevorzugt dort errichtet, wo der Strom günstig ist. Investitionen in Solar- und Windkraftanlagen werden dann bevorzugt in Strommangelgebieten erfolgen.

Gut, dass die Europäische Union den Auftrag hat, einen funktionierenden Markt auch im Elektrizitätsbereich zu schaffen, weil dies die volkswirtschaftlichen Verluste verringert und die wirtschaftliche Effizienz im Strombereich verbessert.

Ab 2027 kann es so zu Strompreiszonen kommen. Die Investoren für Batterie- oder Chipfab-riken berücksichtigen dies schon heute bei ihren Standortentscheidungen. Gut so!

Raimund Kamm