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Energieversorgung ohne Atomkraft: Ethikkommission diskutiert elf Stunden über Atomausstieg

Energieversorgung ohne Atomkraft

Ethikkommission diskutiert elf Stunden über Atomausstieg

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    Das Atomzeichen: Die Union will den Atomausstieg und bietet SPD und Grünen eine Mitarbeit an. Um Transparenz zu schaffen, wird die Ethikkommission öffentlich tagen. dpa
    Das Atomzeichen: Die Union will den Atomausstieg und bietet SPD und Grünen eine Mitarbeit an. Um Transparenz zu schaffen, wird die Ethikkommission öffentlich tagen. dpa

    Sie soll die Risiken der Atomenergie neu bewerten und sich Gedanken über die Zukunft der Energieversorgung ohne Atomkraft machen: die Ethikkommission. Die Bundesregierung hat für den geplanten Atomausstieg eine Ethikkommission eingerichtet.

    Rund 30 Experten aus Wissenschaft, Umweltgruppierungen, Verbraucherverbänden und der Energiebranche werden das Thema diskutieren. Die öffentlichen Beratungen wurden am heutigen Donnerstag aufgenommen und sollen elf Stunden dauern. Die Sitzung wird auch live im Fernsehen und im Internet übertragen.

    "Es gibt keine einfachen Anworten"

    "Die Ethikkommission möchte mit der öffentlichen Sitzung ein  Zeichen für Transparenz setzen", sagte der Präsident der Deutschen  Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, als einer der  beiden Vorsitzenden des Gremiums. Die Kommission wolle mit ihrer  Arbeit einen Beitrag zu einem "breiten gesellschaftlichen Konsens"  leisten. Er betonte zugleich: "Es gibt keine einfachen Antworten."

    Der frühere Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) als  Ko-Vorsitzender der Kommission bezeichnete es als "entscheidende  Frage" der Beratungen, wie schnell ein Umstieg auf erneuerbare  Energien möglich sei. Es gehe auch darum, die Atomenergie zu  verlassen, ohne Arbeitsplätze zu gefährden und das Klima nicht  zusätzlich zu belasten, sagte Töpfer. Das Gremium unter  Vorsitz Töpfers und Kleiners soll seine Empfehlungen am 28. Mai  vorstellen.

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