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Israel-Hisbollah-Konflikt: Reise von Ministerin Radovan in den Libanon abgebrochen

Israel-Hisbollah-Konflikt

Reise von Ministerin Radovan in den Libanon abgebrochen

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    «Deutschland steht an der Seite der Menschen im Libanon», erklärt Reem Alabali Radovan. (Archivbild)
    «Deutschland steht an der Seite der Menschen im Libanon», erklärt Reem Alabali Radovan. (Archivbild) Foto: Eva Krafczyk/dpa

    Eine Reise von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) in den Libanon ist aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgebrochen worden. „Aufgrund laufender Bewertung der Entwicklungen der sich akut zuspitzenden Lage in Beirut wurde diese Entscheidung aus militärischen Gründen getroffen“, lautete die offizielle Absage aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Reise in die libanesische Hauptstadt Beirut sei während des Anflugs gestoppt worden, hieß es.

    Entwicklungsministerin Radovan wollte sich auf ihrem zweitägigen Besuch im Libanon ein Bild von den Auswirkungen des Krieges zwischen der Hisbollah und Israel machen. Es war geplant, dass sie mit dem norwegischen Minister Åsmund Grøver Aukrust reist.

    Angedacht waren unter anderem Gespräche mit Libanons Präsident Joseph Aoun, Sozialministerin Haneen Sayed, die auch verantwortlich für die Krisenkoordination des Landes ist, und Bildungsministerin Rima Karami. Im Mittelpunkt sollte unter anderem die Lage der Binnenvertriebenen im Libanon stehen.

    Die Lage zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon hatte sich zuletzt dramatisch zugespitzt. Trotz einer offiziellen Waffenruhe geht der Krieg weiter. Zuletzt wiesen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Israel Katz die Armee an, „terroristische Ziele der Hisbollah“ in Beiruts Vororten anzugreifen, wie es in einer Mitteilung von Netanjahus Büro hieß.

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