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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. August

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. August

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. August
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. August Foto: AZ Grafik

    Nach wochenlangen Kämpfen hat die Ukraine eigenen Angaben zufolge ein Dorf im südukrainischen Gebiet Saporischschja zurückerobert. "Nach der Befreiung von Robotyne rücken unsere Truppen südöstlich davon weiter vor", sagt Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar laut einer Mitteilung. Weitere Ziele in Richtung der Stadt Tokmak seien die Orte Nowoprokopiwka und Otscheretuwate. Im ostukrainischen Gebiet Donezk rückten die ukrainischen Truppen ihren Angaben nach ebenfalls weiter vor.

    Der Tag: Bei einem Raketeneinschlag in einer ukrainischen Speiseölfabrik in der Zentralukraine sind mindestens drei Mitarbeiter getötet worden. Fünf weiter Menschen wurden ukrainischen Behörden zufolge in der Nacht verletzt. Eine Person wurde noch vermisst. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien die Opfer in Nachtschichten in der Region Poltawa – rund 250 Kilometer östlich von Kiew – im Einsatz gewesen. Das teilte der Leiter des Präsidentenamtes, Andrij Jermak, auf Telegram mit.

    Über der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat das russische Militär nach eigenen Angaben zwei Drohnen und ein Marschflugkörper abgeschossen. Am Vormittag sei ein "weiterer Versuch des Kiewer Regimes vereitelt worden, einen Terroranschlag auf Objekte der Russischen Föderation zu verüben", teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Russland hat die Krim 2014 annektiert, völkerrechtlich gehört die Halbinsel aber weiter zur Ukraine.

    Indes hat der russische Geheimdienst FSB einen früheren Mitarbeiter des US-Konsulats in Wladiwostok wegen Spionagevorwürfen festgenommen. Im Auftrag der US-Botschaft soll der russische Staatsbürger Informationen über die "militärische Spezialoperation", wie russische Offizielle den Angriffskrieg des Landes gegen die benachbarte Ukraine nennen, beschafft haben.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Nachdem der Söldnerchef Jewgeni Prigoschin und weitere Führungsleute seiner Wagner-Paramilitärs bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, bekommen Kämpfer der Söldnertruppe laut dem belarussischen Oppositionellen Pawel Latuschko neue Reisepässe vom Innenministerium in der belarussischen Hauptstadt Minsk. Die Söldner erhalten laut Latuschko Dokumente mit neuen Vor- und Nachnamen, die ihnen die Einreise in die EU ermöglichen. Im Gespräch mit der polnischen Nachrichtenagentur PAP sagte der frühere belarussische Kulturminister, dass die Wagner-Kämpfer dadurch beispielsweise Terroranschläge in der EU verüben könnten. Wie viele Reisepässe bereits ausgegeben wurden, sagte er nicht.

    Währenddessen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, Wahlen während des Krieges nur durchführen zu wollen, wenn die USA oder die EU bei der Finanzierung helfen. Das Prozedere sei sehr schwierig und kostspielig, Voraussetzung sei die finanzielle Unterstützung des Wahlprozesses durch die USA und die EU. "Wahlen auf Kredit werde ich nicht abhalten, Gelder von der Verteidigung für die Wahlen abziehen, werde ich ebenfalls nicht", betonte Selenskyj. Zuletzt forderte Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, mit dem Wiederaufbau in der Ukraine schon während des Krieges zu starten.

    Bild des Tages:

    Jaroslawa Mahutschich aus der Ukraine jubelt nach dem Erfolg im Hochsprung.
    Jaroslawa Mahutschich aus der Ukraine jubelt nach dem Erfolg im Hochsprung. Foto: Sven Hoppe, dpa

    Die 21-jährige Ukrainerin Jaroslawa Mahutschich hat bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Ungarn Gold im Hochsprung gewonnen. "Vor jedem einzelnen meiner Sprünge heute Abend habe ich mir gesagt, dass ich Gold gewinnen muss. Nur Gold", sagte sie nach dem Wettkampf. "Ich musste dieses Gold für mein Land und alle ukrainischen Menschen gewinnen, die immer noch für den Frieden in der Ukraine und für unsere Unabhängigkeit kämpfen."

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