Mythos Gizeh, dort wo die großen Pharaonen der alten Ägypter im Wüstensand begraben liegen. Drei Tage lang ist . Sein Weg wird ihn zum ägyptischen Premierminister führen und zum Außenminister, der Nahost-Konflikt ist hier ganz nah. Er wird sich die neue Hauptstadt anschauen, die mitten in der Wüste entsteht, er wird sich über Wirtschaftsprojekte informieren und Türöffner für bayerische Unternehmen spielen. Doch sein erster Weg kurz nach Sonnenaufgang führt ihn zu den weltberühmten Pyramiden von Gizeh.
Wenige Kilometer von Kairo entfernt tauchen sie am Horizont auf, Weltwunder der Antike, mehr als viereinhalb Tausend Jahre alt. Da kann selbst der bayerische Märchenkönig Ludwig II. mit seinen Schlössern einpacken. Und weil Söder ja so eine Art Polit-Influencer ist, scheint ihn dieser Ort magisch anzuziehen. Instagram-Hotspot quasi. Söder auf Augenhöhe mit jenen antiken Herrschern, die vom Volk wie Götter verehrt wurden. Die Versuchung ist einfach zu groß.
Söder posiert vor den Pyramiden – und ein freches Kamel stiehlt ihm die Show
Söder steht jetzt vor der Sphinx, jenem geheimnisvollen Wesen der ägyptischen Mythologie, mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen, 20 Meter hoch. Auch er selbst gibt Gesprächspartnern ja gerne Rätsel auf, mit kleinen Andeutungen und versteckten Spitzen. Immer im Spiel bleiben, immer unberechenbar. Unberechenbar bei diesem ersten Ortstermin sind aber vor allem die Kamele, mit denen der Besucher aus Bayern posiert.
Ein besonders freches Tier namens Valentino schleckt einem der mitgereisten Reporter ausgiebig über das Gesicht - zur großen Erheiterung des Ministerpräsidenten, der eigentlich gerade über die große Geschichte Ägyptens reden will. Manchmal sind es aber auch solche kleinen Geschichten, die in Erinnerung bleiben. Wenige Minuten später ist der Besuch an den Pyramiden auch schon wieder Geschichte. Die Karawane zieht weiter.
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