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Merz hat seine Lektion gelernt und sagt Ukraine gemeinsame Waffenproduktion zu

Kommentar

Merz will nicht noch einmal auf Putin reinfallen

Christian Grimm
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    Deutschland sagte der Ukraine Unterstützung bei der Produktion weitreichender Raketen zu.
    Deutschland sagte der Ukraine Unterstützung bei der Produktion weitreichender Raketen zu. Foto: Fabian Sommer, dpa

    Deutschland und die Ukraine werden gemeinsam Raketen entwickeln, die gegen Russland eingesetzt werden könnten: Die Entscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz ist eine Folge der gescheiterten Friedensinitiative von Anfang Mai. Gemeinsam mit Frankreich, England und Polen hatte Merz dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unter Druck setzen wollen. Feuerpause jetzt oder härtere Sanktionen. Weil US-Präsident Donald Trump, der das Vorhaben zunächst unterstützte, beidrehte, lachte am Ende Putin und antwortete mit Angriffswellen.

    Wann die Waffen schweigen, hängt vom Verhalten von Donald Trump ab

    Merz hat seine Lektion gelernt und sagt der Ukraine mehr Militärhilfe zu. Die Raketenentwicklung ist aber für die Zeit nach einem Waffenstillstand gedacht. Die Ukraine wird sich über Jahre gegen einen weiteren Überfall Russlands wappnen müssen. Deutschland kann davon profitieren. Eine stärkere Ukraine heißt weniger deutsche Schutztruppen.

    Wann die Waffen schweigen, hängt aber am Verhalten von Donald Trump. Nur ihn akzeptiert Putin als ebenbürtig. Da Trump die Geduld mit dem Kreml-Herrn zu verlieren droht, sendet auch Moskau Signale der Verhandlungsbereitschaft. Eine schnelle Waffenruhe ist dennoch unwahrscheinlich. Denn Putin wird ihr nur zustimmen, wenn der amerikanische Präsident massiv Druck aufbaut.

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