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Mitten in Washington: Beamte töten Schützen beim Weißen Haus - Passant verletzt

Mitten in Washington

Beamte töten Schützen beim Weißen Haus - Passant verletzt

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    Schüsse sollen gefallen sein.
    Schüsse sollen gefallen sein. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

    In unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses haben Sicherheitskräfte Schüsse eines mutmaßlichen Angreifers erwidert und diesen dabei tödlich verletzt. Die Person habe eine Waffe aus einer Tasche gezogen und das Feuer eröffnet, daraufhin hätten Beamte zurückgeschossen und den Verdächtigen getroffen, teilte der für die Sicherheit des Präsidenten zuständige Secret Service auf der Plattform X mit. Die Person sei im Krankenhaus für tot erklärt worden.

    Auch ein unbeteiligter Passant wurde demnach während des Schusswechsels in der Hauptstadt Washington verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren.

    Trump war im Weißen Haus

    US-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weißen Haus auf. Auf der Plattform Truth Social bedankte er sich später bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz. „Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend“, schrieb Trump. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei „möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen“ gewesen, führte der Präsident aus.

    Laut Secret Service wurde kein Beamter verletzt. Nach den Schüssen war am Weißen Haus ein großes Aufgebot der Sicherheitskräfte zu sehen, einzelne Bereiche wurden für Passanten abgesperrt.

    Ob der mutmaßliche Angreifer vorhatte, zum Weißen Haus vorzudringen, blieb unklar. Zu dem Motiv für die Schüsse mitten in der Innenstadt von Washington war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.

    Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Samstag nach 18.00 Uhr Ortszeit unmittelbar nordwestlich des Weißen Hauses, wo die Pennsylvania Avenue auf die 17. Straße trifft. An der Nordseite können Passanten dem Weißen Haus sehr nahe kommen - durch einen Gitterzaun ist die Regierungszentrale dort gut zu sehen.

    Reporter, die sich auf dem Gelände des Weißen Hauses aufhielten, berichteten von Schussgeräuschen. Die Bundespolizei FBI bestätigte später, dass Schüsse gefallen waren. Der Sender CBS News berichtete von 15 bis 30 Schüssen.

    Nördlicher Rasenbereich nach Schussgeräuschen geräumt

    Vom Sender ABC News hieß es, dass der Nordrasen des Weißen Hauses vom Secret Service nach den Schussgeräuschen geräumt worden sei. Reporter seien angewiesen worden, schnell in den Presseraum des Weißen Hauses zu laufen.

    Trump hatte im Weißen Haus am Samstag unter anderem Gespräche über ein Abkommen für ein mögliches Ende des Iran-Kriegs geführt.

    Medienbericht: 21-Jähriger soll Schütze gewesen sein

    Zur Identität des mutmaßlichen Schützen gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf nicht genannte Quellen, es handle sich um einen 21 Jahre alten Mann. Mit Verweis auf eine Quelle der Justizbehörden hieß es weiter, dass dieser bereits zuvor mit dem Secret Service aneinandergeraten sei: Im Sommer 2025 soll er eine Zufahrt zum Weißen Haus blockiert haben und dann zur Begutachtung in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden sein. Dem Sender zufolge soll ein Richter ihm später verboten haben, sich dem Gelände des Weißen Hauses zu nähern.

    Das Motiv ist unklar.
    Das Motiv ist unklar. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
    Trump war im Weißen Haus, als die Schüsse fielen.
    Trump war im Weißen Haus, als die Schüsse fielen. Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa
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