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Peinlich: Trumps Lieblingsschuhe sind made in Asia

USA

Von wegen „Made in USA“: Wer sagt Trump die Wahrheit über seine Lieblings-Treter?

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    Die Schuhe von US-Präsident Donald Trump.
    Die Schuhe von US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

    Von seinen Lieblingsschuhen ist Donald Trump so begeistert, dass er sie sogar an seine Getreuen verschenkt. „Alle Jungs haben sie“, zitieren US-Medien eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses: Vizepräsident J.D. Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth oder Außenminister Marco Rubio laufen inzwischen mit ihnen herum. Keiner traue sich, sie nicht zu tragen, selbst wenn sie viel zu groß ausfallen.

    Trumps Lieblingsschuhe: Gründer Sigmund Florsheim aus Deutschland

    Berichten zufolge handelt es sich um Schnürer der Marke Florsheim und ein unserer Redaktion bekannter, bekennender „Schuh-Snob“ meint, die Firma lohne einen näheren Blick: Gegründet 1892 vom deutschen Immigranten Sigmund Florsheim in Chicago, lieferte sie lange die Fußbekleidung der US-Prominenz. Präsident Harry Truman schwörte wie Popstar Michael Jackson auf seine Florsheims, Wall Street-Banker liebten die „Cadillacs unter den Schuhen“, schwer, luxuriös gearbeitet, oft aus weinrot glänzender Pferdehaut. Ungetragene Altpaare, die in Lagern längst pleitegegangener Geschäfte auftauchen, sind Liebhabern hohe Summen wert.

    Moderne Florsheims jedoch kommen längst aus Indien oder China und dem Schuh-Snob nicht ins Regal – Materialqualität und Verarbeitung seien, nun ja, „anders“ als früher. Dabei gebe es durchaus noch handwerklich in den USA gefertigte Schuhe, für die Trump aber locker das Vierfache der rund 150 Dollar ausgeben müsste, die seine Fernost-Florsheims kosten.

    Schuhfirma Florsheim unterstützte die Demokratin Kamala Harris

    Tom Florsheim Jr., ein Nachfahre des Gründers, ist über die plötzliche Aufmerksamkeit, die seine Asien-Importe im Weißen Haus erfahren, alles andere als froh. Vielmehr schimpft er mächtig über die Zollpolitik Trumps. Seine Kunden müssten teils „mehr für die Zölle als für die Schuhe“ löhnen, wird er zitiert. Die Firma zog dagegen vor Gericht und unterstützte bei den letzten Wahlen Trumps Gegnerin Kamala Harris.  Da fragt sich der Schuh-Snob: Wer sagt dem Präsidenten die Wahrheit über seine Lieblings-Treter?

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