Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

Scholz zu Corona: Bund und Länder rüsten sich für Herbst

Coronapandemie

Scholz zu Corona: Bund und Länder rüsten sich für Herbst

  • |
  • |
  • |
    Bundeskanzler Olaf Scholz will sich zusammen mit den Ländern gut für eine neue Corona-Lage im Herbst vorbereiten.
    Bundeskanzler Olaf Scholz will sich zusammen mit den Ländern gut für eine neue Corona-Lage im Herbst vorbereiten. Foto: Michael Kappeler, dpa

    Angesichts der drohenden Gefahr einer erneuten Verschlechterung der Coronapandemie im kommenden Herbst und Winter sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heute in Berlin, dass Bund und Länder sich gut auf eine neue Lage in der Pandemie vorbereiten würden. Nach dem Treffen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sagte Scholz, dass der Sommer wohl als gute Verbesserung der Lage wahrgenommen werde.

    Doch im Herbst und Winter könnten dann wieder andere Voraussetzungen gelten, so der Kanzler. "Deshalb ist die klare Verabredung, dass wir uns genau auf diesen Moment vorbereiten", sagte Scholz. "Wir haben jetzt Sommerreifen drauf, wenn ich das Beispiel so wählen darf. Es geht darum, dass wir die richtigen Winterreifen bereit haben, wenn es darauf ankommt. Und falls es eine sehr eisige Landschaft wird, brauchen wir dann vielleicht auch noch weitere Möglichkeiten, um dann sicher voranzukommen."

    Olaf Scholz zu Corona: Schulschließung möglichst vermeiden

    Das Expertengremium und der Krisenstab würden Vorschläge machen. Auf diesen aufbauend werde man sich gegenseitig eng abstimmen. Dann sollten alle Handlungsmöglichkeiten, die gebraucht würden, auch zur Verfügung stehen. Welche Handlungsmöglichkeiten das konkret sein könnten ließ Scholz auch auf Nachfrage offen. Er wolle den Beratungen nicht vorgreifen. Er betonte aber, dass es flächendeckende Schließungen von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen nicht mehr geben solle.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden