Der Iran hat nun erstmals bestätigt, Drohnen an Russland geliefert zu haben. Außenminister Hussein Amirabdollahian sagte, die Islamische Republik habe Russland vor dem Krieg in der Ukraine eine begrenzte Anzahl von Drohnen zur Verfügung gestellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Weitere Waffenlieferungen nach Beginn des Krieges sowie die Bereitstellung von Raketen dementierte der Chefdiplomat.
Der Tag: In der ukrainischen Stadt Cherson, die von russischen Truppen besetzt ist, forderten die Behörden die Menschen erneut mit Nachdruck zur Flucht auf. Wladimir Putin sagte in Moskau, die Evakuierung der Stadt sei notwendig, damit Menschen nicht durch Kampfhandlungen gefährdet würden.
Nach offiziellen Angaben haben bereits 80.000 Menschen Cherson verlassen. Die Ukraine spricht von Verschleppung. In den umkämpften Teilen der Region sollen sich noch weitere 170.000 Menschen befinden, die bisher nicht fliehen wollten oder konnten.
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Die Lage: Oleksii Makeiev, der neue Botschafter der Ukraine in Berlin, warnt vor Anschlägen auf Ukrainer in Deutschland und fordert, dass Russen nicht mehr einreisen dürfen. Zugleich zeigt er sich im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe überzeugt, dass Deutschland bald Kampfpanzer an die Ukraine liefern könnte.
"Andere Länder verwehren Russen die Einreise. Ich appelliere an die Bundesregierung, das auch so zu machen", so Makeiev. Er spricht von einem "ernsten Sicherheitsrisiko". "Die Russen, die nach Deutschland kommen, tun dies nicht aus Protest gegen den Krieg", sagt der Diplomat. "Sie wollen nur nicht im Krieg sterben."
Bild des Tages: Russland hat zuletzt öfter die Energie-Infrastruktur beschossen. Immer wieder fällt in ukrainischen Städten nun der Strom aus. In Kiew sitzt ein Mann im Dunkeln in einem Café.
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