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Hungrig auf die Welt
17.12.2020

Ein Rezept, ein Song, eine Sehnsucht: Ab auf die Piste nach Österreich

Ein einsamer Skifahrer zieht seine Schwünge
Foto: Adobe Stock

Wenn man schon nicht in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. Unser Fernweh-Rezept: Kaiserschmarrn – der Glücklichmacher.

Wenn man schon nicht in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer neuen Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Die Vorfreude aufs Skifahren

Das tun wir, wenn wir wieder hinkommen: in aller Früh schon am Lift stehen und die ersten Abfahrten auf den fast noch leeren Pisten genießen. Schwingen! Schwingen! Schwingen! Wenn der Rhythmus einmal gefunden ist, alles bloß nicht anhalten: Dieses fast schwerelose Gefühl ist viel zu schön! Mittags zum Kraft holen (Wärme auch) zur Hütte. Mit den schweren Skistiefeln über die Holzdielen schlurfen wie ein erschöpfter Astronaut, einen Sonnenplatz an der Hauswand finden, Kaiserschmarrn bestellen und dann einfach nur die Berge am Horizont zählen.

Das Rezept für Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn - der Glücklichmacher.
Foto: Adobe Stock

Zutaten für Kaiserschmarrn für ca. vier Personen: 150 g Weizenmehl (Type 405), 150 ml Milch, 1 EL Zucker, Salz, 6 Eier Größe M, Sonnenblumenöl zum Backen, 40 g Sultaninen (oder Rosinen), 1 süßer Apfel, 1 EL Rum, 1 EL Honig, 2 EL Puderzucker, 40 g Butter, 1 Handvoll getrockneter Blüten, Konfitüre, Apfelmus oder Kompott nach Belieben (z. B. Apfel-, Quitten- oder Birnenkompott).

So geht’s: Mehl, Milch und Zucker mit einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Die Eier vorsichtig unterheben (nicht schaumig schlagen, sonst wird der Kaiserschmarrn nicht locker). Sonnenblumenöl in einer Eisenpfanne erhitzen und den Kaiserschmarrnteig ½ cm hoch eingießen. Dann den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelstückchen mit den Sultaninen in Rum und Honig kurz marinieren, dann auf dem noch flüssigen Teig verteilen und den Teig in der Pfanne backen lassen.

Nach etwa 1 bis 2 Minuten vorsichtig drehen und auf der anderen Seite backen. Den festen, aber nicht angebrannten Teig mit zwei Gabeln in Stücke reißen. Mit Puderzucker bestreuen, Butter dazugeben, kurz schwenken und karamellisieren lassen.

Mit getrockneten Blumen garnieren und mit Preiselbeerkonfitüre, Apfelmus oder einem Kompott servieren.

Übrigens: In Österreich gibt es oft diese Kaiserschmarrn-Variante: Die Eier werden getrennt, die Eigelbe kommen gleich in den Teig, die Eiweiße werden steif geschlagen und vorsichtig unter den Teig gehoben.

Dann alles in der Pfanne kurz „anbacken“ und anschließend bei 200 º Celsius für ca. 15 Minuten in den Backofen geben. Danach den Teig zerteilen in der Pfanne, Teigstücke an den Rand schieben, Puderzucker schmelzen und danach alles mit etwas Butter schwenken.

Das Rezept stammt aus dem Buch: Herbert Taschler, Udo Bernhart: Weihnachten in den Alpen. Christian Verlag, 192 Seiten, 24,99 Euro.

Der Soundtrack für Österreich

Diesmal gibt es keine Alternative: „Schifoan“ natürlich von Wolfgang Ambros.

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