Oberhalb des Gardasees hat die Vergangenheit nicht aufgehört und die Zukunft nie begonnen. Irgendwann muss Sermerio in ein Zeitloch gefallen sein – und mit ihm die 40, 50 Menschen, die noch hier leben. Die Schaufenster der Bar, die einst den Blick auf das kleine Fitzelchen Gardasee eröffneten, das von hier oben zu sehen ist, sind mit Stoffbahnen verhängt, den Weg zum Zwei-Sterne-Hotel riegelt rot-weißes Flatterband ab. Vorübergehend geschlossen – irgendwie scheint dies für den ganzen Ort Programm zu sein.
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