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Fernweh-Rezepte
27.10.2021

Mit einem Gericht auf Weltreise: Heute gibt's Shakshuka

Dougga ist eine alte römische Stadt in Tunesien.
Foto: AdobeStock

Ein Traditionsgericht nicht nur in Nordafrika. Variationen von Shakshuka gibt es auch in Israel, Indien und sogar in Spanien.

Wenn wir schon nicht ohne Weiteres in die Welt reisen können, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer neuen Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment, ein Rezept, ein Soundtrack – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst…

Die Vorfreude auf Tunesien

Das tun wir, wenn wir wieder nach Tunesien kommen: Einen Mietwagen nehmen. Tunesien hat so ein tolles römisches Erbe, da darf man nicht nur am Strand liegen. Also unbedingt noch einmal nach Dougga. Die römische Stadt liegt auf einer Anhöhe und ist schon von weitem zu sehen. Wow! Damals haben wir den Wagen quasi zwischen den Gebäuden einfach abgestellt und sind dann durch die Ruinen gelaufen. Das ist aber schon ein Weilchen her. Ob das noch möglich ist? Noch ein Tipp: Mit etwas Wasser aus der Mineralwasserflasche strahlen die alten Mosaike noch schöner.

Shakshuka von Julia Komp
Foto: Melanie Bauer

Das Rezept für Shakshuka

Zutaten für Shakshuka: 1 Soloknoblauch (das ist Knoblauch mit quasi nur einer Zehe), 2–3 rote Chilischoten, 2 Zwiebeln, 2 große Paprika, 2 EL Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, Kreuzkümmel, Koriander, Paprikapulver, Baharat, 400 g gehackte Tomaten (aus der Dose), 100 g gekochte, Kichererbsen, Salz, Pfeffer, 5–6 Eier, 50 g Oliven, 100 g Feta, 2 EL gehackte Petersilie, etwas gehackte Minze.

So geht’s: Knoblauch und Chilis fein hacken. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Paprika putzen und in Würfel schneiden.

Das Olivenöl in der Pfanne auf mittlerer Temperatur erwärmen. Knoblauch und Chilis kurz anschwitzen. Erst die Zwiebeln und die Paprikawürfel, dann das Tomatenmark und die Gewürze hinzugeben und kurz mit anschwitzen. Mit den gehackten Tomaten ablöschen. Die Hitze ein wenig reduzieren, die Kichererbsen dazugeben und alles ca. 10 Min. köcheln lassen. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Eier auf dem Shakshuka aufschlagen. Die Oliven drumherum verteilen und den Feta darüber zerbröseln. So lange weitergaren, bis die Eier die gewünschte Konsistenz haben – nicht umrühren!

Julia Komp lässt die Eier noch etwas flüssig, andere mögen sie etwas gegarter. Das ist Geschmacksache Mit gehackten Kräutern bestreuen und mit Fladenbrot servieren.

Übrigens: Shakshuka heißt übersetzt so viel wie Mischung. Das Gericht stammt vermutlich aus dem nordafrikanischen Raum, also Tunesien, Algerien oder Ägypten. Varianten werden aber auch in Indien, Israel, dort oft auch für ein üppiges Frühstück, Türkei gekocht. In Spanien heißt das Ganze übrigens Pisto. Shakshuka ist man eigentlich direkt aus der Pfanne.

Das Rezept stammt aus dem Buch: Julia Komp: Meine Weltreise in Rezepten. Gräfe und Unzer, 192 Seiten, 22 Euro

Der Soundtrack für Tunesien

Cheb Mami ist kein Tunesier sondern kommt aus Algerien. Seine Musik passt natürlich trotzdem: etwa die Lieder Au Pays, Parisienne und natürlich Desert Rose mit Sting.

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