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Fahrradfahrer am Gardasee sorgen mit riskanter Aktion für Aufsehen – Bürgermeister droht mit Strafen

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Fahrradfahrer am Gardasee sorgen mit riskanter Aktion für Aufsehen – Bürgermeister droht mit Strafen

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    Eine gefährliche Kletteraktion mehrerer Radfahrer sorgt am Gardasee für Entsetzen.
    Eine gefährliche Kletteraktion mehrerer Radfahrer sorgt am Gardasee für Entsetzen. Foto: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

    Ein Radweg, ein verschlossenes Tor und eine gefährliche Kletteraktion. Radfahrer am Gardasee haben eine Baustellenabsperrung überwunden und sich dabei in ernste Gefahr gebracht. Es war wohl nicht das erste Mal.

    Gardasee: Radfahrer überwinden Absperrung und riskieren ihr Leben

    Bis 2028 soll laut dem italienischen Magazin Il Dolomiti ein Radrundweg um den Gardasee entstehen. Doch was die offizielle Tourismus-Webseite des Gardasees als eines der „spektakulärsten Radwegprojekte Europas“ feiert, wird von vielen Kritikern anders bewertet: Sie sprechen von einem „Ungetüm aus Stahl“, einem Millionengrab, das die Natur des Gardasees verschandelt.

    Nun kommt ein neues Problem hinzu: rücksichtslose Radfahrer. Wohl um Ostern 2026 drangen mehrere von ihnen in einen gesperrten Bauabschnitt zwischen Limone und Riva del Garda ein, so berichtet es Il Dolomiti. Die Radfahrer ignorierten ein Sperrtor mit Verbotsschild und kletterten mit ihren Rädern über eine schmale Brüstung. Ein Video davon verbreitete sich im Netz.

    Wie viele Meter es hinter der Brüstung nach unten geht, lässt sich auf dem Video nur erahnen. Doch klar ist: Ein falscher Schritt, und es geht um Leben und Tod. Laut Il Dolomiti kam es zuvor bereits zu ähnlichen Vorfällen. Sogar Familien mit Kindern sollen in gesperrte Abschnitte rund um den See eingedrungen sein.

    Gardasee: Bürgermeister entsetzt über Radfahrer

    Auch Franceschino Risatti, der Bürgermeister von Limone, hat sich zu der lebensgefährlichen Kletteraktion geäußert. „Wir sprechen hier von gefährlichen Handlungen, die unbedingt zu vermeiden sind“, zitiert ihn Il Dolomiti. Es bestehe nicht nur die Gefahr, sich beim Klettern zu verletzen oder gar herunterzufallen. Auch der Baustellenabschnitt hinter dem Tor sei für Unbeteiligte nicht sicher.

    Risatti appelliert in dem Artikel an den gesunden Menschenverstand der Bürgerinnen und Bürger; und stellt zugleich fest: Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse mit Strafen rechnen. Ausreden lässt er nicht gelten. Die erlaubten Strecken seien online und in Broschüren vor Ort klar ausgewiesen.

    Wie tödlich ein falscher Schritt sein kann, zeigte sich 2025. Ein Radfahrer aus Polen legte eine Pinkelpause ein und stürzte rund 100 Meter in die Tiefe. Er überlebte den Vorfall nicht.

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