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Neue Wanderroute führt über vier Länder durch die Alpen

Oberstdorf

Eine neue Alpenüberquerung führt sanft durch vier Länder

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    Georg Pawlata ist „Wegefinder“. Jahrelang hat er daran gearbeitet, einen Weitwanderweg über vier Länder hinweg zu finden. Jetzt steht die Strecke, an deren Ende im Vinschgau der Ortler am Horizont erscheint.
    Georg Pawlata ist „Wegefinder“. Jahrelang hat er daran gearbeitet, einen Weitwanderweg über vier Länder hinweg zu finden. Jetzt steht die Strecke, an deren Ende im Vinschgau der Ortler am Horizont erscheint. Foto: Cordula Homann

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat gerade wieder Kontrollen an deutschen Grenzen angeordnet, da sagt Georg Pawlata: „Ich fand Grenzen schon immer nicht so gut. Die Leute wollen doch Grenzen überschreiten.“ Ein Beispiel dafür sei der Jakobsweg, der mit Abstand beliebteste Weitwanderweg. Auch den E5 von Oberstdorf nach Meran gehen jährlich 15.000 Menschen. Doch der sei schwierig. Man müsse schwindelfrei sein, täglich 1000 Höhenmeter bewältigen, das überfordere viele. „Ich dachte, es muss leichter sein.“ Genau das hat Pawlata jetzt geschafft: eine Alternative zu den bestehenden Alpenüberquerungen auszuarbeiten. Wer die Tour gemacht hat, kann lässig damit angeben, dass er vier Länder durchquert hat. Wie anstrengend (oder eben nicht) das war, muss man ja nicht verraten.

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