Die Baleareninsel Mallorca lockt unter anderem mit ihren vielen paradiesischen Stränden und ihrem mediterranen Klima. Doch neben den Balearen gibt es noch ein weiteres spanisches Archipel, welches das ganze Jahr über ein populäres Urlaubsziel für zahlreiche Touristen darstellt: die Kanarischen Inseln. Die Kanaren sind eine Inselgruppe, die aus insgesamt sieben großen und vier kleineren, meist unbewohnten Satelliten-Inseln besteht. Neben Teneriffa gehören zu den sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro. Aufgrund ihrer geografischen Lage ist das Klima dort das ganze Jahr über mild, weshalb die Kanaren gerade im Winter ein beliebtes Reiseziel für deutsche Urlauber sind. Doch wo genau liegen Teneriffa und die anderen Kanarischen Inseln?
Kanarische Inseln: Wo liegen Teneriffa und Co.?
Obwohl die Kanaren politisch zu Spanien gehören, ist ihre Entfernung zum europäischen Kontinent weitaus größer als zum afrikanischen. Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, dass sich Teneriffa und die anderen Kanaren-Inseln eigentlich nordwestlich von Afrika befinden. Laut dem ADAC sind sie biogeografisch gesehen damit ein Teil von Makaronesien, einer vulkanischen Inselgruppe im Atlantik. Wie die Onlineplattform portal-de-canarias.com informiert, ist Marokko gerade einmal 115 Kilometer von Fuerteventura entfernt, während die Entfernung zum spanischen Festland rund 1000 Kilometer beträgt.
Während das spanische Festland und auch Deutschland zur mitteleuropäischen Zeit gehören, liegen Teneriffa und die anderen Kanarischen Inseln laut dem Online-Reiseführer kanarenzeit.de in der westeuropäischen Zeitzone, auch Greenwich Mean Time (GMT) genannt. Das bedeutet einen Zeitunterschied von einer Stunde. Genau gesagt, liegen die Kanaren aufgrund ihrer westlichen Lage eine Stunde zurück. Wenn es in Deutschland also beispielsweise 12 Uhr mittags ist, beträgt die Uhrzeit auf den Kanaren erst 11 Uhr vormittags.
Ihre geografische Lage macht die Kanarischen Inseln ganzjährig zu einem beliebten Urlaubsziel, wie portal-de-canarias.com weiter erklärt. Denn dank ihrer ozeanischen Position nahe dem Äquator sind die Temperaturunterschiede der in der subtropischen Klimazone gelegenen Inseln zwischen Tag und Nacht sowie zwischen den Jahreszeiten nur gering. Im Vergleich zu Mallorca erwarten Urlauber auf den Kanaren auch im Winter noch angenehme Temperaturen und viele Sonnenstunden, weshalb das Archipel auch gerne als die „Inseln des ewigen Frühlings“ bezeichnet wird.
Teneriffa-Urlaub: Welche geografischen Besonderheiten gibt es?
Lange Zeit hielt sich die Sage, dass die Kanaren Überreste des legendären Inselreichs Atlantis sind, berichtet planet-wissen.de, das Onlineportal des WDR, SWR und ARD alpha. Heute weiß man jedoch, dass alle Kanaren-Inseln vulkanischen Ursprungs sind, erklärt portal-de-canarias.com. Sie entstanden durch den ständigen untermeerischen Lavaaustritt entlang der von Ost nach West verlaufenden Bruchzone in der afrikanischen Kontinentalplatte. Fuerteventura und Lanzarote, die nahe am afrikanischen Kontinent liegen, sind mit 20 und 15 Millionen Jahren die ältesten Inseln. Das Alter von Teneriffa wird auf rund sieben Millionen Jahre geschätzt.
Wie der Reiseführer Merian schreibt, ist Teneriffa mit einer Fläche von 2034 Quadratkilometern die größte der Kanaren-Inseln. Laut portal-de-canarias.com handelt es sich außerdem um die höchste Insel im gesamten Atlantik und sogar um die dritthöchste Vulkaninsel weltweit. Mit 3718 Metern ist der Vulkan Pico del Teide zudem der höchste Berg Spaniens und gilt als Wahrzeichen der Insel.
Merian zufolge ist Teneriffa darüber hinaus die landschaftlich vielfältigste Kanaren-Insel. Während der Süden zerklüftet und schroff ist, besticht der Norden durch seine üppige Vegetation und seine grünen Täler. Neben vom Vulkan schwarz gefärbten Sandstränden gibt es auf der Urlaubsinsel auch Badebuchten mit feinem, weißem Sand. Mit seinen zahlreichen Wanderwegen, dem Nationalpark rund um den Teide sowie einer historischen Altstadt als Teil des UNESCO-Welterbes kommen jedoch nicht nur Bade-, sondern auch Aktivurlauber auf ihre Kosten.
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