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Schwabmünchen

26.10.2020

Baywa will Baustoffsparte in Schwabmünchen vergrößern

Dem Gelände der Baywa an der Landsberger Straße steht eine umfassende Umstrukturierung bevor.
Bild: Uwe Bolten

Plus Der Bau- und Gartenmarkt der Baywa ist umgezogen. Die ehemalige Immobilie an der Landsberger Straße in Schwabmünchen soll jetzt belebt werden. 

Nach dem Umzug des Bau- und Gartenmarkts steht das frühere Gebäude leer. Die Baywa-Baustoffe, die sich neben dem ehemaligen Baumarkt befindet, könnte das bestehende Gelände umstrukturieren. Damit verbunden sei eine Vergrößerung der Mitarbeiterzahl von derzeit 34 auf 50, sagte Matthias Herdeg, Spartengeschäftsführer Baustoffe Schwaben der Baywa.

Geplant seien unter anderem zwei Lagerhallen mit überdachter Be- und Entladezone, Bürogebäude, Eisenbiegeplatz und Freiausstellung. Die neue Verkehrsführung am Standort mit einer Erweiterung von bisher einer auf vier Lastwagenentladespuren werde zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrsaufkommens im Bereich der Einfahrt und der öffentlichen Straße führen, so Herdeg. Der Stadtrat beschloss, den Bebauungsplan Nummer 40 „Gewerbegebiet westlich der Landsberger Straße und östlich der Bahnlinie – Erweiterung Baywa Baustoffhandel“ aufzustellen.

Wasserversorgung in Mittelstetten wird deutlich teurer

Energisch kommentierte Bürgermeister Lorenz Müller die Summe von fast 700.000 Euro, die Miriam Kothe vom Tiefbauamt der Stadt als Kosten für den Ausbau der Wasserversorgung in Mittelstetten nannte. “Hoppla-Hop, das Doppelte an Kosten ohne Alternativvorschläge, dem stimme ich nicht zu“, sagte er und erinnerte: "In der ersten Schätzung war noch von 350.000 Euro die Rede gewesen. Ziel der Baumaßnahme ist die Umwandlung des bestehenden verästelten Wassernetzes in eine Ringleitung. Damit wären im Schadensfall nicht Teile des Dorfes von der Wasserversorgung abgeschnitten. Kothe erläuterte weiter, dass der eigentliche Rohrleitungsbau mit rund 240.000 Euro zu Buche schlage, aber die Verschalungsarbeiten, die aufgrund der Verlegetiefe von eineinhalb Metern während der Bauphase notwendig seien, die Erdarbeiten und Altlasten im Boden die Kosten in die Höhe treiben würden. Einstimmig vertagte das Gremium eine Entscheidung, um vom beauftragten Ingenieurbüro in einer der nächsten Sitzungen Alternativen aufgezeigt zu bekommen.

Corona bremst Kultur in Schwabmünchen aus

Breite Zustimmung erhielt Doris Hafner, Leiterin des Kulturbüros, für ihren Jahresbericht 2020 und ihre mittelfristigen Planungen für das Kulturleben der Stadt. „Durch die Pandemie mussten Großveranstaltungen wie das Stadtfest ausfallen, zahlreiche andere Kulturveranstaltungen wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen“, sagte sie. Mit der Veranstaltungsreihe Sommer 100 habe man es jedoch geschafft, für die Bürger und regionale Künstler ein adäquates Forum zu schaffen, das im nächsten Jahr fortgesetzt werde. Den Fehlbetrag von rund 17.500 Euro bezeichnete sie als städtische Subvention in die lokale Musikszene sowie der Künstler, die durch die verordnete Zwangspause sehr zu kämpfen hatte. Diese Sicht unterstütze das Gremium. Ebenfalls folgte aus allen Fraktionen große Zustimmung zum Vorhaben, einen sogenannten Kulturentwicklungsplan für die Stadt zu erstellen. Darin sollen zukünftige Zielsetzungen, Schwerpunkte, Wege und Symbiosen für das Kulturleben der Kommune definiert werden.

Kreisverkehre sollen mit Kunst aufgewertet werden

Die vom Schwabmünchner Künstler Lothar Zull vorgeschlagene Initiative, die städtischen Kreisverkehre mit Kunstobjekten aufzuwerten, fiel nach kurzer Aussprache auf fruchtbaren Boden. Unter der Leitung von Doris Hafner, Leiterin der städtischen Kulturbüros, soll nun ein Gremium ein Konzept erarbeiten, das dann im Kulturausschuss weiter beraten werde. Außerdem wurden in der Sitzung der Antrag der CSU-Fraktion, sich einer Zertifizierung als Fairtrade-Stadt zu unterziehen, gestützt. Der Stadtrat beschloss außerdem einstimmig, die finanziellen Leistungen an die Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach von 60 Cent auf einen Euro zu erhöhen. Der Zusammenschluss begründete die geforderte Steigerung des Beitrages aller Mitgliedskommunen mit gesteigerten Personalkosten.

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