Mittelneufnach „Die Jugend soll nicht nur ein Randthema im Gemeinderat sein, sondern regelmäßig miteinbezogen werden“, appellierte Bürgermeister Franz-Xaver Meitinger in der jüngsten Sitzung. So organisiert der Kinder- und Jugendausschuss unter seiner Beauftragten Sabine Müller nun ein Jugendforum am Samstag, 12. Mai, um 15 Uhr in der Cocktailbar M 86 des Gasthofs Adler. Angesprochen sind Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren, ihre Wünsche, Anregungen und Ideen dem Gemeinderat vorzubringen. Neben diesen Themen werden auch die Agenda der Dorfentwicklung, soweit sie die Jugend betrifft, das Ferienprogramm und die Jugendschutzbestimmungen besprochen.
Weiteres wichtiges Thema der Sitzung war die Volkshochschule (Vhs). Für solche Bildungsträger wird es immer schwieriger, sowohl Lehrer als auch Teilnehmer zu finden. Dennoch war das Wintersemester der Vhs Mittelneufnach überdurchschnittlich erfolgreich. „Es konnten 15 Kurse mit insgesamt 138 Teilnehmern abgehalten werden“, informierte Leiterin Sabine Müller den Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung. „Am begehrtesten sind Yogakurse, Kochkurse und das Weidenflechten. Die angebotenen Fremdsprachenkurse mussten wegen Teilnehmermangels abgesagt werden“. Neu im laufenden Semester ist das Verwaltungssystem, das jetzt komplett auf eine zentrale Organisation online über das Internet umgestellt wurde. Sabine Müller dankte Bürgermeister Meitinger für sein stets „offenes Ohr“ in Sachen Vhs. Weitere Themen:
Windkraft Der regionale Planungsverband hat beschlossen, Vorbehaltsgebiete für Windkraft auszuweisen. Dabei soll von zukünftig geplanten Windrädern zur Energieerzeugung ein Mindestabstand von 1000 Metern zur nächstgelegenen Wohnbebauung eingehalten werden. Die Verwaltung erstellte daraufhin einen Lageplan, der die möglichen Flächen kennzeichnet. „Die Windgeschwindigkeit ist bei uns gerade an der unteren Grenze zur Rentabilität für die momentane Technik“, erklärte Bürgermeister Franz-Xaver Meitinger. „Es gab auch noch keine Nachfrage von Investoren.“ Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die gekennzeichneten Flächen an den Planungsverband zu melden.
Straßenebeleuchtung Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Neuerrichtung einer LED-Straßenleuchte auf einem Stahlrohrmasten am Ende der Augsburger Straße. Die alte Überspannleuchte musste wegen einer Baumaßnahme des Daches, auf dem sie befestigt war, abgebaut werden. „Aufgrund der Tatsache, dass diese Leuchte schon älter als 35 Jahre ist und aus technischen Gründen nicht mehr montiert werden kann, empfehlen die Lechwerke die Erneuerung zu einem Preis von knapp unter 2000 Euro“, beschrieb Meitinger die Situation. „Und eine Beleuchtung ist, auch für den Gartenweg, an dieser Stelle absolut notwendig.“ Deswegen kann auch nicht bis zur geplanten Komplettsanierung der Straßenbeleuchtung abgewartet werden. Dabei verursacht die LED-Lampe nur rund 150 Euro des Gesamtpreises und wird empfohlen wegen ihres wesentlich günstigeren Stromverbrauchs.