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Kommentar: Kritik am Bürgerbegehren: Warum Medien vielfältig berichten müssen

Kommentar

Kritik am Bürgerbegehren: Warum Medien vielfältig berichten müssen

Maximilian Czysz
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    So sah eine Vorplanung für das neue Lehrschwimmbad aus.
    So sah eine Vorplanung für das neue Lehrschwimmbad aus. Foto: Entwurf: Studio GA Gollwitzer

    Josef Gegenfurtner möchte ein Bürgerbegehren gegen die aktuellen Pläne für ein mehrere Millionen teures Lehrschwimmbad in Schwimmbad auf den Weg bringen. Einigen Lesern stößt das auf. Sie fragen sich, warum der ausdauernde Leserbriefschreiber, der sich sehr oft einmischt, aneckt und ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis hat, wieder eine Plattform in der Heimatzeitung bekommt.

    Es darf keine Rolle spielen, wer ein Bürgerbegehren initiiert

    Die Antwort lautet kurz und knapp: Es darf keine Rolle spielen, wer ein Bürgerbegehren initiiert. Schließlich handelt es sich um ein legitimes Instrument auf kommunaler Ebene, das jedem die Möglichkeit geben soll, sich in einen politischen Entscheidungsprozess einzumischen. Das ist Demokratie. Ihr ist ein unabhängiges Medium verpflichtet.

    Die Zeitung schafft Öffentlichkeit. Und sie schafft eine Grundlage der politischen Willensbildung. Das heißt: Sie ist eine Plattform für Meinungen. Ob man die teilt oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Entscheidend ist, dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Dafür muss eine Berichterstattung sorgfältig, differenziert, ausgewogen und umfassend sein. Deshalb hat sich die Redaktion auch dazu entschlossen, den Initiator des geplanten Bürgerbegehrens in einem Porträt vorzustellen.

    Lesen Sie dazu auch: Schwabmünchner Bürgermeister: "Kein Projekt wird wegen neuem Bad zurückgestellt"

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