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Kommentar: Schule in Stadtbergen schließt: Die Landwirtschaft braucht Wandel

Kommentar

Schule in Stadtbergen schließt: Die Landwirtschaft braucht Wandel

Maximilian Czysz
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    Soll seine traditionsreiche Schule verlieren: das Amt für Landwirtschaft in Stadtbergen.
    Soll seine traditionsreiche Schule verlieren: das Amt für Landwirtschaft in Stadtbergen. Foto: Archiv

    Vor einem Monat hatte der Leiter der Landwirtschaftsschule Stadtbergen, Konrad Hörl, in einem Interview von den ständigen Veränderungen in der Landwirtschaft gesprochen. Jetzt ist die Schule mit ihrer über 150-jährigen Geschichte selbst vom Wandel betroffen. Mit ein Grund für das Ende der Schule – bayernweit wird es künftig statt 27 nur noch 20 Standorte geben – sind die sinkenden Schülerzahlen. Denn tatsächlich setzen immer mehr angehende Landwirte auf ein agrarwissenschaftliches Hochschulstudium.

    Um Risiken aufzufangen, suchen sich Betriebe ein zweites Standbein

    Das mag indirekt auch am Wandel liegen: Die Landwirtschaft ist heute nicht nur bürokratischer als früher, sondern auch komplizierter. Wer einen Agrarbetrieb führen will, braucht viele Fähigkeiten. Er muss Produzent sein, Mechaniker, Betriebswirt, Tier- und Pflanzenspezialist, Werbeexperte und Landschaftspfleger. Die Liste ließe sich um viele Berufe verlängern. Landwirtschaft ist vielfältig. Und sie ist mehr denn je mit einem hohen Risiko behaftet. Denn wer innovativ sein will, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Um Risiken aufzufangen, suchen sich viele Betriebe ein zweites Standbein. Ein eigener Hofladen mag ein Beispiel dafür sein. Auch das ist ein Wandel, der aber nicht schlecht sein muss.

    Lesen Sie hier die Hintergründe: Landwirtschaftsschule: Im März 2022 ist Schluss

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