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24.09.2020

Mit „Glucks und Oma“ auf den Mond und zurück

Viel Spaß brachten mit ihrem Clowntheater Kirstie Handel und Judith Gorgass in die Abschlussveranstaltung des Sommerleseclubs.
Bild: Andrea Collisi

Die Königsbrunner Stadtbücherei beendet den Sommerleseclub mit einem spannenden Theaterstück

Insgesamt 62 Kinder und Jugendliche wurden zum Abschluss des Sommerleseclubs für ihre Lesefreudigkeit und Bücherkenntnis gewürdigt. Die Leiterin der Stadtbücherei, Kathrin Jörg sprach dabei ein großes Lob an die fleißigen Leseratten aus, die insgesamt 365 Bücher gelesen hatten. Darunter waren 13 Erstklässler, was Kathrin Jörg besonders bemerkenswert fand. Schließlich sei ihr Schuljahr durch die Pandemie fast halbiert worden und damit hatte ihnen die Übung gefehlt. 43 Kinder und Jugendliche hatten sogar mehr als drei Bücher gelesen. Sie wurden am Ende mit Urkunden bedacht und von Bürgermeister Franz Feigl sowie Kulturreferentin Marion Kehlenbach namentlich vorgelesen. Letztere fungierte zudem als Glücksfee und beschenkte 18 Kindern mit Gutscheinen. Für alle gab es außerdem zur Belohnung eine Theateraufführung. Diesmal ging es mit „Glucks und Oma“ - das waren Kirstie Handel und Judith Gorgass vom Clowness-Theater - auf Schatzsuche.

In dem Stück werden die kesse Glucks und ihre 92,5-jährige Oma einmal um die Welt und auf den Mond geschickt. Sie finden ein mysteriöses Buch, in dem sie als Protagonistinnen beschrieben sind. An verschiedenen Orten entdecken sie Hinweise auf den gesuchten Schatz. Sie verwandeln sich dabei in unerschrockene Abenteuerinnen, mutige Heldinnen und sogar Astronautinnen.

Den Kindern sowie den anwesenden Eltern machte die Veranstaltung viel Spaß, für deren Organisation sich neben der Stadt Königsbrunn und Kathrin Jörg auch Gabriele Hoksch und Hildegard Häfele eingesetzt hatten. Stefanie Wagner, die mit ihren drei Kindern gekommen war und selbst Grundschullehrerin ist, sagte: „Es ist schön, dass die Stadtbücherei den Sommerleseclub macht. Es ist wichtig, dass man die Leseförderung auch im digitalen Zeitalter verstärkt.“ Ihr bald neunjähriger Sohn Jonas hatte zwar wie Schwester Sophie kein Losglück. Sie wollen aber im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Auch Astrid Haferbeck, ebenfalls Mutter mehrerer Kinder, empfindet das Lesen von Büchern als sehr wichtig. „Neben der Sprachbefähigung und Förderung von Fantasie bekommen Kinder ja auch oft Trost, Sicherheit oder sie entwickeln Selbstbewusstsein durch die Geschichten und ihre Protagonisten“, sagte sie.

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