Wolfgand Peitzsch, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, lobte in der jüngsten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes einige Fortschritte in der Stadt, übte aber gleichzeitig harsche Kritik an der Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen des Stadtrates – insbesondere mit der CSU-Fraktion. Als Beispiel nannte der SPD-Mann die aktuelle Situation in der Jugendarbeit.
Bereits im Juli habe seine Fraktion einen Antrag für einen Runden Tisch zur Zukunft des Streetwork in der Stadt gestellt, der aber aus Zeitmangel erst Anfang Oktober behandelt wurde. Einige Lacher erntete Peitzsch dann mit der Bemerkung, dass das Thema schon im Rahmen des Ferienprogramms in der „Kinderstadtratsitzung“ angesprochen wurde. „Ich wünschte, ich hätte die gleiche Möglichkeit gehabt, wie die Kinder – aber wir laufen da gegen Betonwände“.
Als weiteres Beispiel nannte er die Verlegung der Königsbrunner Tafel in den Sportpavillon. So sei nach Peitzsch’ Auffassung eine „erfreuliche Lösung“ gefunden worden, allerdings, so kritisierte er, wurde der Umzug in das städtische Gebäude nicht im Stadtrat beschlossen. „So kann man keine verlässliche Kommunalpolitik betreiben.“
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