Bobingen Die CSU Bobingen hat ihre 24 Stadtratskandidaten für die Kommunalwahlen am 16. März gewählt. Darunter sind sieben Frauen – mehr als je zuvor. Einstimmig folgten 38 Stimmberechtigte dem Vorschlag einer Wahlkommission des Ortsvorstandes. Angeführt wird die Liste von Klaus Förster, der bereits im Mai einstimmig als Bürgermeisterkandidat aufgestellt wurde.
Von den amtierenden CSU-Stadträten stellen sich im März Gerhard Mansard und Elmar Ihle nach einer sehr viele Jahre dauernden Ratsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl.
Es ist erst Halbzeit im laufenden Wahlmarathon, sagte CSU-Bezirksvorsitzender Markus Ferber und motivierte die Parteifreunde zu weiterem Werben. Nun gehe es um Stimmen für die Kommunalwahlen im März und für die Europawahl im Mai: „Die kommunale Ebene ist die entscheidende Ebene, wenn es darum geht, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu gestalten.“ Schule, Ausbildung, Arbeitsplätze, Kultur und Sport seien Bereiche, zu denen Kommunen viel an Gestaltung beitragen könnten. So wie weitere Redner, warb Ferber insbesondere um Unterstützung für den Bürgermeisterkandidaten Klaus Förster.
Zweiter Bürgermeister und Fraktionssprecher Hans-Peter Dangl bezeichnete Förster als Kapitän jener Mannschaft, mit der die CSU in Bobingen in die Kommunalwahl ziehe. Förster sei jemand, der mit seinen Ansichten glaubhaft rüberkomme, sich stark engagiere, in jeder Beziehung ein Teamspieler und Sportsmann sei.
Es war auch Dangl, der die Messlatte für den späteren Erfolg bei der Wahl der 24 Stadträte von Bobingen legte: „Wir gehen davon aus, dass wir zwölf Mandate erhalten können. Zwölf plus eins: zwölf und den Bürgermeister.“ Momentan zählt Dangl in seiner Fraktion zehn Mitglieder. Da 2007 der damalige CSU-Bürgermeisterkandidat Buck nicht gleichzeitig auf der Ratsliste antrat, seien der CSU Stimmen für etwa eineinhalb Mandate verloren gegangen. Die Hälfte der Ratssitze sei daher nun ein realistisches Ziel.
Dangl ging auch auf das Konzept des Wahlkampfs ein. Es werde von der Persönlichkeit der einzelnen Kandidaten in einer gediegenen Mannschaft und von Sachthemen geprägt sein. Dangl mit Blick auf die übrigen Ratsfraktionen: „Wir werden nicht über die anderen reden und hoffen, dass es auch die anderen so handhaben werden.“
Großer Dank der CSU galt bei der Jahreshauptversammlung dem Ortsvorsitzenden und Ratsherrn Herwig Leiter. Der habe als Chef der eigenen Wahlkommission eine Liste vorgelegt, auf der jeder Bobinger sich vertreten fühlen könne. Leiter selbst sprach von einer „Ausgewogenheit“, die den Vorschlag präge. Dazu gab es bei der offiziellen Nominierung unter der Leitung des Europaabgeordneten Markus Ferber keine Gegenstimme.
Zusammenspiel wie im Orchester
Spitzenkandidat Klaus Förster sagte dazu: „Ich bin sehr glücklich. Das ist ein guter Tag für Bobingen.“ Er beschwor einen „Mannschaftsgeist“, Teamarbeit und das Zusammenspiel eines Orchesters mit durchaus unterschiedlichen Instrumenten: „Wir wollen uns und unsere Stärken vermitteln und die bessere Lösung sein. Wir werden tun, was die Bürger von uns erwarten.“ Dazu habe er bereits Hausbesuche begonnen, die ihn bis zum März zu möglichst allen Bürgern bringen. "Kommentar Seite 1