Die Gegner der geplanten Osttangente erhöhen ihren Einsatz in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind auch auf der Augsburger Frühjahrsausstellung (afa) präsent und dort eifrig dabei, Bürger auf die noch bis zum 2. Mai laufende Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) hinzuweisen. Auch Bürgermeister Franz Feigl hat sich hier klar positioniert und unterstützt die Königsbrunner Bürgerinitiative Keine Autobahn (BIKA) in ihren Aktivitäten gegen die im Süden der Stadt geplante vierspurige Schnellstraße.
So hat er am Dienstagabend im Hauptausschuss die Stadträte aufgefordert, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung Stellungnahmen gegenüber der Bundesverkehrsministerium abzugeben und dafür auch bei ihren Familien, Freunden und Bekannten zu werben. Dass diese durchweg ablehnend ausfallen, ist zu erwarten, schließlich hat sich der Stadtrat schon vor Monaten einstimmig gegen das Projekt ausgesprochen.
Jetzt sollen noch mehr Bürger im Großraum Augsburg mobilisiert werden. Der Pilzverein Augsburg-Königsbrunn hat ihnen kurzfristig einen Teil seiner Ausstellungsfläche in Halle 2 überlassen, sodass am Wochenende Vertreter der Bürgerinitiative dort Werbung für ihr Anliegen machen konnten.
Sie helfen auch, wenn man direkt am Stand via Internet an der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan Gegenargumente eingeben möchte. (hsd)
Stellungnahmen zur geplanten Osttangente kann man im Internet abgeben unter
www.bvwp2030.de