Da helfen auch die gut gemeinten, aber nicht immer legalen Tipps seines polnischen Schwarzarbeiters Kasimir nichts – ganz im Gegenteil. Kasimir, von Armin Kraus wundervoll gespielt und sprachlich mit viel Wortwitz umgesetzt, liegt im Clinch mit der deutschen Bürokratie und versucht, sie wo immer es geht auszutricksen. „Wo sein Vater Staat, ich noch nie ihn haben gesehen? Nix logisch!“, so kommentiert er die hiesige Bürokratie.
Das gutmütige Ehepaar Müller duldet seit geraumer Zeit den Mieter Matthias im Haus, der sich für einen genialen Erfinder hält, jedoch keine Miete bezahlt und dort wie die Made im Speck lebt. Seine Spinnereien stiften viel Unruhe – doch eine seiner verrückten Ideen jedoch erscheint dem korrupten Bankdirektor Dr. Profitlich derart erfolgversprechend, dass sich das Blatt für die Müllers wendet. Der raffgierige Banker mobilisiert die gesamte Autobranche und glaubt an ein technisches Wunder.
Gleichzeitig ist Kasimir mit Proftlichs verschwundenem Handy eifrig in Kontakt mit Polen und gibt sich als Direktor einen polnischen Autoherstellers aus, was den Banker zu höchst spekulativen Aktiengeschäften verleitet.
Weitere Aufführungen sind Freitag, 16. März, 18 Uhr; Samstag, 17. März, 20 Uhr; Sonntag, 18. März, 18 Uhr; am Freitag, 23. März, 20 Uhr; Sonntag, 25. März, 18 Uhr; sowie Freitag und Samstag, 30. und 31. März, jeweils 20 Uhr. Reservierungen nimmt Irmi Kraus unter Telefon 08262-1333 entgegen.