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Wahl 2020: Bobinger Bahnhof: CSU bittet in offenem Brief um Hilfe

Wahl 2020

Bobinger Bahnhof: CSU bittet in offenem Brief um Hilfe

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    Bobinger Bahnhof: CSU bittet in offenem Brief um Hilfe
    Bobinger Bahnhof: CSU bittet in offenem Brief um Hilfe

    Einen offenen Brief zum Thema Bobinger Bahnhof übergab die CSU-Ortsvorsitzende Miriam Streit-Zach beim jüngsten Weißwurstfrühstück an den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz. Im Brennpunkt des Interesses stand die Situation um den Bobinger Bahnhof. Im Brief heißt es: „1,3 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich den Bobinger Bahnhof. Barrierefreiheit ist wichtig für ältere Menschen, Menschen mit Handicap, Eltern mit Kinderwagen und Reisenden mit schwerem und großem Gepäck. Bitte helfen Sie uns.“

    Durz erläuterte die aktuelle Situation: Nach dem Ausbau der großen Bahnhöfe mit bis zu 10000 Fahrgästen täglich und dem Förderprojekt für kleine Bahnhöfe bis zu 1000 Fahrgästen, bei dem im Augsburger Land Gersthofen und Langweid zum Zuge kamen, habe der Bund nun beschlossen, den Ausbau von Bahnhöfen mit 1000 bis 4000 Passagieren zu unterstützen. „In ganz Schwaben sind von 145 Bahnhöfen gerade mal 31 barrierefrei. Da besteht großer Handlungsbedarf. Im Verlauf dieser neuen Maßnahme empfehlen wir dem Freistaat Bayern von Bundesseite aus für unsere Region den Ausbau von Bobingen und Meitingen“, sagte Durz.

    Ein wichtiger Impuls sei dabei mit Sicherheit der Besuch des Bayerischen Staatsministers Hans Reichhart gewesen, der auf Einladung der CSU Bobingen im September 2019 aus seinem Ressort Bauen, Wohnen und Verkehr berichtete.

    Jetzt sei die bayerische Staatsregierung an der Reihe, Bobingen als barrierefrei auszubauenden Bahnhof nach Berlin zu melden. „Gemeinden, die im Vorfeld schon was für ihren Bahnhof getan haben, waren immer diejenigen, die bei so einem Förderprogramm bevorzugt wurden“, sagte Hansjörg Durz. „Wir sollten deshalb dringend den Umbau des Bahnhofsvorplatzes ins Auge fassen. Denn das nimmt uns die Bahn sowieso nicht ab“, sagte Zweiter Bürgermeisters Klaus Förster. Wenn der Bobinger Bahnhof in ein Ausbauprogramm aufgenommen werde, dann sei die Bahn laut Durz zum Handeln gezwungen. (SZ)

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