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Wehringen: Kinomusik mit Überraschungen

Wehringen

Kinomusik mit Überraschungen

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    Ein Konzert unter hohem technischen Aufwand bot der Musikverein Wehringen. Dazu hatte er sogar selbst einen Film gedreht.
    Ein Konzert unter hohem technischen Aufwand bot der Musikverein Wehringen. Dazu hatte er sogar selbst einen Film gedreht.

     Zur Abwechslung stand das Frühjahrskonzert heuer erstmals unter dem Motto „Kino & Film“.  Die Blaskapelle  eröffnete ihren Teil mit der imposanten Fanfare der 20th Century Fox und Star Wars, dem Krieg der Sterne. Den zweiten Teil des Konzertes eröffneten die glänzend gelaunten Musikanten mit drei Titeln aus der James-Bond-Reihe, unterlegt mit aufwendigen Lichteffekten. Mit „Moment for Morricone“ und „Die glorreichen Sieben“ näherte sich der Abend dann dem Höhepunkt und die Zuhörer wurden in den Wilden Westen Wehringens entführt.

    Mangels passenden Films hatten die Musiker ihre eigene Version vom Leben im Wilden Westen verfilmt – wenn es auch der Westen Wehringens war, der als Kulisse herhalten musste.  Die Stimmung im Saal war ob der wiedererkannten Cowboys und Squaws voller Heiterkeit und Überraschungsrufen.

    Weiter ging es im Programm mit dem geistigen Vater der Slapstick- Comedy, Charles Chaplin. Beim gleichnamigen Stück trat er jedoch nicht nur auf der Leinwand, sondern auch vor der Bühne auf. Täuschend echt verkörpert durch Hannes Vonay bot er dem Publikum eine äußerst amüsante Kostprobe seiner berühmten Komik. Einen Ausflug im Swing-Stil gelang mit dem Titel des Kinohits „Findet Nemo“ und mit dem legendären „Typewriter“, dem Schreibmaschinenschreiber, endete schließlich das offizielle Programm – begleitet mit lautem Beifall und Zugaberufen.

    (ppl)

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