Das Büro ist nicht seine Welt. Konzertsäle, Festzelte, Proberäume – das sind Orte, an denen man den Trompeter und Dirigenten Andreas Müller aus Oberottmarshausen für gewöhnlich antrifft. Wenn er etwas besprechen möchte, dann am liebsten im Café oder Gasthaus, notfalls am Telefon. Nie per Mail. Ein Smartphone hat er erst seit der Corona-Pandemie, und überhaupt tritt man dem 56-Jährigen wohl nicht zu nahe, wenn man ihn als analogen Menschen bezeichnet. Wenn er sich also aus freien Stücken an einen Computer setzt und dort Stunde um Stunde verbringt, dann kann es nur um eines gehen – um Musik.
Oberottmarshausen/Schwabmünchen
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